Motzen Wie ein Schneeballsystem breitet sich derzeit die „Water-Challenge“ aus und hat nun auch fest den Süden der Wesermarsch im Griff. Am Montag traf es den Berner Reitverein Sturmvogel, der sich ganz spontan noch am gleichen Tag der Herausforderung stellte, nachdem er vom Reitverein Bettingbühren nominiert worden war.

Anders als bei den Aktionen der Prominenten geht es bei dieser Form des Nassmachens jedoch nicht um die ALS-Krankheit und den guten Zweck, sondern um ein Grillfest, das dabei mit etwas Glück für die Herausforderer herausspringen kann, erklärte die stellvertretende Sturmvogel-Vorsitzende Meike Tönjes, die ganz begeistert von der Spontanität ihrer Vereinskameraden war.

Innerhalb von 72 Stunden müssen die nominierten Vereine im Internet ein Video ins Netz stellen, auf dem mindestens vier ihrer Mitglieder nass werden. Bevor sie sich in Fluten stürzen oder mit Wasser übergießen, ernennen sie die drei Vereine, die sich der Challenge (Herausforderung) als nächste stellen müssen, so lauten die ungeschriebenen Regeln.

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Wasser macht den Ponys Spaß, ist schon lange die Erfahrung von Gina Spark und ihren Reitschülerinnen und -schülern. Mit ihrem Pony „Saela“ galoppiert die Jugendtrainerin nicht nur im Sommer den Strand entlang, sondern badet auch in der Weser.

Viel Überwindung war darum am Montagabend nicht nötig, als man sich mit rund zehn Tieren und noch mehr Reitern zum Videodreh an der Motzener Industriestraße traf, um gemeinsam Richtung Strand zu marschieren. Sogar aus Elsfleth war eines der Mitglieder mit dem Pferdeanhänger angereist.

Bevor es ins Wasser ging, wurden noch schnell das Gestüt Sosath, der Stedinger Turnverein und die Underwater Dragons als mögliche Grillwurstsponsoren nominiert. Und dann war Anna mit „Balu“ als erste Reiterin im Wasser. Freya und „Hanni“ mussten sogar zurückgepfiffen werden, denn allzu mutig wagte sich die junge Reiterin ins tiefe Wasser.

„Es ist ein tolles Gefühl, mit dem Pferd zu schwimmen. Man muss sich kräftig an der Mähne festhalten, damit man nicht hinten runterrutscht“, erzählte die Schülerin. Ob sich die Sturmvogelmitglieder über eine Einladung zum Grillen freuen können, wird sich in drei Tagen zeigen.

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