Brake Ein paar Tische und Stühle stehen im Raum, hochhackige Schuhe, Glitzer-Tops, Perücken und Kleidchen werden herumgereicht und anprobiert. Frauen verwandeln sich in „leichte Mädchen“ von der Reeperbahn und sogar ein Mann – Klaus Decker – stöckelt in hochhackigen Schuhen, Kleid und Perücke durch den Raum. Die erste Stellprobe für das neue Stück „Een, Twee, Dree – St. Pauli“, bei dem Peter Blohm Regie führt, findet in der Kulissenhalle der Bühne im Sport- und Kulturzentrum statt. Für das neue Stück konnten neue Schauspielerinnen gewonnen werden: Claudia Meinardus, Tina Jacobs, Sabine de Brito Soares, Luca Blohm, Sarah Harms, Chiara Mende, Angelique Neese und Elke Wiechmann.

Die 26-jährige Sarah Harms, deren Mutter schon bei der Niederdeutschen Bühne spielt, wurde direkt angesprochen und sagte nach kurzer Bedenkzeit – 20 Minuten – zu. Harms spielt das „leichte Mädchen“ Saskia und freut sich schon auf das Stück, auch wenn sie eigentlich kein Plattdeutsch spricht. „Ich kann Platt schon verstehen, aber die Aussprache muss ich noch üben“, erzählt Harms.

Auch Tina Jacobs, die ebenfalls direkt angesprochen wurde, muss noch etwas üben. „Einzelne Wörter kann ich, zusammenhängende Sätze noch nicht.“ Unterstützung erhalten die Neuen dabei von den „alten Hasen“.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Jacobs, die bisher ein noch namenloses leichtes Mädchen spielt, hatte schon im Vorfeld viel Kontakt mit der Bühne. Ihre Kinder haben schon öfter in Weihnachtsmärchen mitgespielt. Wie Harms, musste auch Jacobs nicht lange nachdenken: „Ich habe mir schon lange überlegt, dass ich darauf wohl Lust hätte“.

Einig sind sich die Neulinge, dass sie die Arbeitsatmosphäre und die neuen Kolleginnen und Kollegen schon jetzt mögen. Alle seien freundlich und würden an einem Strang ziehen. „Aber natürlich ist man auch aufgeregt“, gesteht Jacobs.

„Een, Twee, Dree – St. Pauli“ wird das erste Stück nach der Sommerpause sein und soll am Donnerstag, 10. Oktober, Premiere feiern. Das letzte Mal wird es dann am Sonntag, 10. November, aufgeführt. Worum genau es im Stück gehen wird, das verraten Schauspieler und Regisseur allerdings noch nicht.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.