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Nordenham Sie schwärmen wieder aus – auch in Nordenham. Hunderte von Jungen und Mädchen machen am Donnerstag einen Ausflug in die Berufswelt. Der Zukunftstag ist für viele von ihnen die erste Gelegenheit, in den Arbeitsalltag hineinzuschnuppern, in jene Welt, die noch so weit weg erscheint, aber für viele nur ein paar Jahre entfernt liegt.

In vielen Betrieben und Institutionen hat der Zukunftstag längst eine festen Platz im Terminkalender. Zum Beispiel bei der Polizei. In der Nordenhamer Dienststelle kümmern sich Nadine Müller-Kramer und Lena Diedrichs um insgesamt zehn Schüler. „Wir hatten noch viel mehr Bewerbungen. Leider konnten wir nicht alle aufnehmen“, bedauert Nadine Müller-Kramer. Die Polizeikommissarin hatte gemeinsam mit ihrer Kollegin ein hochinteressantes Programm für die jungen Besucher zusammengestrickt.

Die Kinder sehen sich unter anderem im Zellentrakt um, inspizieren die Dienstfahrzeuge und die Schutzausrüstung der Bereitschaftspolizei. Sie bekommen eine kleine Einführung in Spurensicherung, dürfen mit Laserpistole und Funkgeräten hantieren. Zum Abschluss sehen sie in Brake noch eine Vorführung der Diensthundestaffel.

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Im Gegensatz zu manch einem Ganoven lassen sich die Kinder auch gerne von Elke Frenkel die Fingerabdrücke abnehmen. Die Kriminaltechnikerin erlebt es selten, dass diese Tätigkeit solche Begeisterung bei ihrer Kundschaft auslöst. Kira Tippe ist jedenfalls nicht die Einzige, die dabei jede Menge Spaß hat. „Ich finde es hier total cool und spannend,“ freut sich die Elfjährige über die Exkursion zu den Ordnungshütern.

Auch Gesa Werner ist mit Begeisterung bei der Sache. Sie hat einen Platz bei Dentaltechnik Schierloh am Mittelweg bekommen. Sie darf zum Beispiel das Modellieren einer Kronenoberfläche üben. Sie sieht wie eine Keramik-Verblendung für eine Krone hergestellt wird und vieles mehr. Mit viel Freude kümmern sich die Dentaltechniker um ihre „Teilzeit-Kollegin“. Auch die 13-Jährige vom Nordenhamer Gymnasium erlebt einen spannenden Vormittag mit vielen neuen Eindrücken.

Polizei und Dentallabor – das sind natürlich nur zwei Beispiele von vielen. Am Donnerstag herrscht in zahlreichen Betrieben der Ausnahmezustand – bei Industrie-Unternehmen ebenso wie in kleinen Handwerksfirmen, beim Tischler, beim Bäcker, beim Friseur im Krankenhaus und bei der Stadtverwaltung.

Auch die NWZ  hat zwei Schülerinnen zu Besuch. Jana Hedemann (14 Jahre) aus Seefeld und Lina Trüper (13) aus Abbehausen begleiten den NWZ -Redakteur bei seiner Recherche-Tour zum Thema-Zukunftstag. Sie nehmen an der morgendlichen Redaktionskonferenz teil und erfahren, wie eine Zeitung entsteht. Besonders beeindruckt sind die beiden Mädchen davon, wie eine Zeitungsseite gestaltet wird. „Außerdem finde ich es klasse, dass man als Redakteur nicht nur im Büro sitzt, sondern viel herumkommt,“ sagt Jana Hedemann. Lina Trüper stimmt ihr zu. So geht ein spannender Vormittag für die beiden Mädchen zu Ende. Und so wie ihnen geht es vielen Schülern, die am Donnerstag ausgeschwärmt sind.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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