STOLLHAMM Leise pirschen die Kinder durch den kleinen Wald in der Stollhammer Wisch und halten aufmerksam Ausschau nach wilden Tieren. Und gleich zu Beginn ihres Waldausfluges finden die Teilnehmer der Ferienpassaktion des Hegerings Butenland zwei Füchse.

Hegeringleiter Hans-Hermann Kuck und Jörg Warnke erzählen den Kindern, warum die Jäger den Fuchs bejagen. Der Fuchs hat in der Natur keine natürlichen Feinde mehr, sagt Hans-Hermann Kuck. Wenn er sich einmal einen kranken Hasen holt, sei das nicht so schlimm, erklärt Warnke. Doch der Fuchs fresse eben auch Bodenbrüter und räubert deren Nester leer. Um beispielsweise Kiebitze zu schützen, müsse der Fuchs also bejagt werden.

Und noch einen Grund für die Fuchsjagd nennt Hegeringleiter Kuck: „Der Fuchs überträgt den Fuchsbandwurm und das ist eine schlimme Krankheit – auch für den Menschen“. Deshalb sollten Beeren aus dem Wald vor dem Verzehr auch immer gründlich gewaschen werden, rieten die beiden Jäger den Kindern.

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Von den beiden Füchsen im Wäldchen in der Stollhammer Wisch gehen allerdings keine Gefahren aus, denn es waren ausgestopfte Exemplare. Auf ihrem Rundgang durch den Wald begegnen den Kindern noch viele andere Tiere: Fasane, Rehe, Dachs, Specht, Marder und viele weitere Tiere haben die Jäger des Hegerings Butenland im Wald versteckt.

Und auch ein Wildschwein gibt es zu sehen. Das gibt es aber nicht in Butjadingen, klärt Jörg Warnke auf. Zumindest gebe es die Schwarzkittel noch nicht in Butjadingen, denn der Jäger erwarte schon, dass angesichts der vielen Maisflächen auch Wildschweine eines Tages hier heimisch werden könnten.

Am Natur-Infomobil der Kreisjägerschaft hat Jürgen Ahlers weitere Tierpräparate aufgestellt. Sie können von den Kindern auch einmal angefasst und gestreichelt werden. Eine willkommene Gelegenheit, denn beispielsweise einen Steinmarder kann man nicht alle Tage streicheln. Dabei erklärt Jürgen Ahlers den Kindern, wie die wilden Tiere in ihrer natürlichem Umgebung leben und wovon sie sich ernähren. Immer wieder stellt er dabei auch Fragen und ist ganz verblüfft, was die Kinder über die heimischen Wildtiere schon alles wissen.

An einer dritten Station können die 44 Ferienpasskinder auf dem Hof der Familie Thien ein eigenes Vogelhäuschen basteln. Und dabei erfahren sie auch, wie wichtig ein solches Vogelhäuschen im eigenen Garten ist, damit beispielsweise Meisen darin ein Zuhause finden können. Deshalb dürfen sie nach dem spannenden Nachmittag in der Natur ihre selbst gebastelten Vogelhäuschen auch mit nach Hause nehmen.

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