NORDENHAM Mit 160 Besuchern war die Jahnhalle bei der Variete-Show des Zirkus Fantaasi am Sonnabend ausverkauft. Mit einem fast zweistündigen Programm begeisterten die jungen Artisten des SV Nordenham ihre Zuschauer und ernteten viel Applaus für ihre optisch und sportlich ansprechenden Vorführungen.

Der Trainer und Moderator Heiko Bahlmann führte durch das Programm. In der Pause unterhielt die Band ohne Namen der Realschule I Nordenham mit Hits aus den 80er Jahren das Publikum.

Stulpen und Fransenhaare

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Passend zu dem Motto „Dirty Dancin’“ erklangen bei der Variete-Show ebenfalls etliche Pop- und Rocksongs der 80er. Die Artisten im Alter von 12 bis 25 Jahren hatten sich mit bunten Stulpen, glitzernden Hemden oder Fransenhaaren ausstaffiert.

Es sei gar nicht so einfach gewesen, die Kleidung aus den Achtzigern zu organisieren, erzählte Heiko Bahlmann, der von wilden Zeiten und seinem Popperleben plauderte.

Die Fantaasi-Akteure jedenfalls sahen toll aus und präsentieren teilweise höchst athletische und schwierige Showelemente. Es ging los mit Nenas „99 Luftballons“, wobei Alina Harmuth und Dayna Diekmann auf den großen Kugelbällen, die sie bestens ausbalancierten, es auch noch schafften, den Hoolahoop-Reifen mit den Hüften zu schwingen. Eine Einradnummer präsentierten Aileen Immens, Luisa Schröder, Svenja Schlack und Nele Göckemeyer, bevor Claire Saunders, Kira Lipsky, Larissa Castens und Judit Beken zu „Radio Star“ ihre Pois mit den Bändern schwangen.

Ein weiterer Höhepunkt war die Nummer am Trapez, bei der Freia Göckemeyer, Lea Beerepoot, Dayna Diekmann und Alina Harmuth ihre Körperbeherrschung mutig zeigten. Mit den Diabolos jonglierten anschließend Lars Otten, Leon Uhse, Luca Bittner und Christoph Pewesdorf, gefolgt von Tobias Bühring und Kristoff Plewka mit den Bällen und Kegeln. Kristoff Plewka ist Mitglied der ersten Stunde und begann vor 13 Jahren mit dem Jonglieren im Zirkus Fantaasi.

Besonders effektvoll waren auch die Leuchtpois von Aileen Immens und Luisa Schröder, mit denen sie bunte Bilder in die tiefschwarze Jahnhalle zauberten.

Wegen einer Zeh-Operation hatte Jan Marten kurzfristig seinen Auftritt abgesagt, so dass Tim Rosenau für ihn einsprang und sich mit Kristoff Plewka die Keulen zuwarf. Richtige Zirkusatmosphäre kam bei der Tuchnummer von Aileen Immens und Luisa Schröder auf, die sich sehr athletisch und mit viel Körperdisziplin an zwei blauen Tüchern hoch- und runterhangelten. Dabei zeigten sie gekonnte Verrenkungen und Figuren, als sei dies gar nichts.

Brennende Keulen

Richtig heiß wurde es bei der Feuerjonglage von Tim Rosenau, Tobias Bühring, Kristoff Plewka und Judit Beeken, als sie ihre brennende Keulen und Pois durch die Luft wirbelten. Den Abschluss bildete der Seiltanz von Tim Rosenau und Svenja Schlack, die zur Filmmusik von „Dirty Dancing“ ihre Kunststücke präsentierten. Ein donnernder Abschlussapplaus war der verdiente Lohn.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.