LANGWARDEN „Ich würde es auch noch zwei oder drei Jahre machen“ - diese Worte von Erwin Diekmann hörten die Mitglieder des Bürgervereins Langwarden gerne und so verlief die Suche nach einem neuen Brunnenmeister auch ganz schnell und einfach. Erwin Diekmann wird für ein weiteres Jahr Langwarder Brunnenmeister bleiben.

Beim ersten Brunnenfest im Wurtendorf dankte der Bürgervereins-Vorsitzende Bernhard Hansing dem alten und neuen Brunnenmeister für sein „wachsames Auge“. Diekmann wohne direkt neben dem Brunnen und habe pflichtbewusst ein Jahr lang Missetaten am Brunnen verhindert. Dafür erhielt Erwin Diekmann eine Urkunde und ein Präsent des Bürgervereins.

Vor einem Jahr hatten die Langwarder den Brunnen an historischer Stelle eingeweiht. Über die Bedeutung des Langwarder Brunnens in der Geschichte des Ortes und der Menschen berichtete Bernhard Hansing auch beim ersten Brunnenfest in Auszügen. Bis 1956 versorgte der Brunnen die Einwohner mit Trinkwasser bis dann der Ort an die Wasserleitung angeschlossen wurde. Der alte aus Latten zusammengenagelte Brunnen wurde abgerissen und verschwand in Geschichtsbüchern.

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Auf Initiative von Siegfried Cramer wurde im vergangenen Jahr ein neues Brunnenmodell an historischer Stelle wieder aufgebaut. Damit habe das historische Wurtendorf Langwarden neben der Kirche, dem Friesenfriedhof und dem Steinhaus nun eine weitere historische Stätte, betonte Bernhard Hansing.

Geplant war zum ersten Brunnenfest auch ein Laternelaufen der jungen Langwarder. Wegen des schlechten Wetters fiel dieser aber aus und die zahlreichen Besucher machten es sich auf der warmen Diele von Heidi Kegel und Karl Friedrichsen bei Kartoffelsalat und Würstchen gemütlich.

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