Brake „Der ist mir ein bisschen zu eng“ – Marion Bergmann hadert. Der rote, handgestrickte Schal von Ute Jochims gefällt ihr eigentlich, aber so ganz passen will er nicht. „Ich kann ihn auch etwas schmaler und dafür länger machen“, schlägt Jochims vor, die am Sonnabend einen Stand auf dem Hobby- und Handwerkermarkt im Braker Bahnhof hatte. So viel Service überzeugt, Marion Bergmann lässt ihre Kontaktdaten da und kann sich demnächst über einen Schal freuen.

Die familiäre Atmosphäre und der direkte Kontakt mit den Herstellern war aber nicht das Einzige, was die Gäste überzeugte. Auch die Vielfalt der Waren begeisterte die Besucher. Vom Weihnachtsbaumschmuck über Deko-Artikel bis hin zu Schmuck aus Papier: Insgesamt gab es zwar nur zehn Aussteller, aber die Mischung konnte sich sehen lassen.

Mit von der Partie war auch der Freundeskreis Zwiesel, der neben Getränken und deftigen Leberkäs-Semmeln handgeblasene Weihnachtsbaumkugeln aus Glas anbot. „Direkt aus Zwiesel, hergestellt von einem Mitglied des dortigen Freundeskreis Brake“, pries Uwe Seyberth, Vorsitzender des Freundeskreises, den besonderen Weihnachtsschmuck an. Eine kleine Tombola mit Preisen von Braker Firmen gab es bei den Zwieselern auch, man musste nur das Gewicht eines Eisstocks möglichst genau schätzen.

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Organisiert hatte die Veranstaltung der „Verein zum Erhalt des Braker Bahnhofs“, dieses Mal komplett in Eigenregie. Ein bisschen aufgeregt war Vereinsvorsitzende Anne Saueressig schon. Nachdem die ersten Gäste den Weg in den Bahnhof fanden, wich die Aufregung aber der Zufriedenheit. „Wir wollen ja vor allem den Bahnhof immer wieder ins Gespräch bringen und für die Bürger öffnen“, erklärte Saueressig den Grund für die Veranstaltung. Und das ist durchaus gelungen, schon kurz nach dem Beginn um 11 Uhr suchten zahlreiche Besucher an den Ständen nach den ersten Weihnachtsgeschenken.

Weitere Aktionen in diesem Jahr plant der Verein indes nicht, so dass am Sonnabend die voraussichtlich letzte Gelegenheit bestand, in 2015 den Bahnhof zu besuchen. Neuigkeiten in Bezug auf die Nachnutzung gibt es auch nicht. Eigentümer Karl-Heinz Kaiser sei aktuell dabei, eine Präsentation über Nutzungsmöglichkeiten erstellen zu lassen, so Anne Saueressig. Mit der Fertigstellung werde Anfang des kommenden Jahres gerechnet.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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