NORDENHAM Una Banda ist fast 25 Jahre alt. Selten hat sich die Band so verändert wie in den vergangenen Wochen.

von kilian wegener NORDENHAM - Seit dem Auftritt von Una Banda vor einem halben Jahr in Nordenham hat sich einiges getan. Die tragische Wendung ist der unerwartete Tod des Frontmannes Hergen Küpker im August. So fanden sich am Sonnabend in Jahnhalle gut 300 Zuhörer ein, um dem verstorbenen Vollblutmusiker zusammen mit der Nordenhamer Band ein musikalisches Denkmal zu setzen.

Neben Songs, die Hergen Küpker gerne gespielt hat, wurde auch ein Film über sein musikalisches Leben präsentiert, ein Querschnitt durch die Nordenhamer Musikgeschichte. Im Publikum waren viele Musiker versammelt, die schon mit dem Sänger und Saxophonisten zusammengearbeitet haben. Bis zuletzt war Küpker bei BluesOwl und Una Banda aktiv.

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Doch auch es gibt auch einige weitere Veränderungen: Sven Lüdke (Gitarre), Thomas Maréchal (Gesang) haben die Band aus zeitlichen Gründen verlassen, Keyboarder Yeti Mansena und Saxophonist Holger Wörner gaben als Gastmusiker ihr Abschlusskonzert. Neu im Ensemble sind Martin Hanisch (Gitarre) und Clemens Larisch (Percussion). Knut Manke (Gitarre, Vibraphon) war früher schon einmal Musiker bei Una Banda und ist jetzt wieder eingestiegen.

Neue Leadsängerin ist Jennifer Hiller, die vorher schon Backgroundsängerin war. Diese Position übernimmt weiterhin Jutta Gürtler. Auch in Zukunft mit von der Partie sind die zwei Gründungsmitglieder Michael „Jackson“ Jacob (Schlagzeug) und Wilhelm Saemann (Bass) sowie Fred Paukstat am Saxophon. Der neue Keyboarder ist Markus Schröder.

Trotz der zahlreichen Veränderungen in der Besetzung spielte die Band wie immer professionell, exakt und abwechslungsreich. Besonders das Vibraphon und Percussioninstrumente von Knut Manke und Clemens Larisch fanden sich perfekt in den Una-Banda-Sound ein. Lediglich im Leadgesang hat manch ein Zuhörer sicher einmal eine Männerstimme vermisst. Deswegen unterstützte im zweiten Set auch Jürgen „Schimmel“ Schimmelpfennig als Gastmusiker die ansonsten souveräne Frontfrau Jennifer Hiller.

Neue eigene Stück hat das nunmehr komplette Dutzend nicht im Programm, altbewährte Klassiker funktionierten aber genauso gut wie einige neue Covertitel, etwa „Seven Days“ von Sting. Auch an der Bühnenshow hat die Band noch gearbeitet, so wirkten die Licht- und Videoeffekte noch etwas ausgefeilter als beim letzten Mal, auch der Aufbau der Bühne war sehr stimmig.

Wer Una Banda bisher nicht kennt, dem ist die musikalische Ausrichtung der Band schwer zu erklären. Die Stücke bestehen aus einer Mischung mit Elementen aus der Rock-, Pop-, Jazz- und Latinmusik. Gecovert werden Künstler aus sehr unterschiedlichen Genres wie etwa Inga Rumpf, The Who oder Marvin Gaye.

Insgesamt war es ein Abend, der dem Andenken an Hergen Küpker sicher gerecht werden konnte. Der nächste Una-Banda-Auftritt ist erst im Frühjahr in Bremerhaven geplant. Fans sind gespannt, wie sich die Band bis dahin entwickelt.

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