Abbehausen 150 Besucher sorgten am Samstag für ein ausverkauftes Haus beim Weihnachtskonzert des Chors Absiliat im Abbehauser Dorfkrug. Bislang hatten die Konzerte des gemischten Chors mit den derzeit 37 aktiven Mitgliedern immer im Theater Fatale stattgefunden. Wegen der begrenzten Sitzmöglichkeiten im Güterschuppen ist der Chor umgezogen.

Bevor die Musikveranstaltung unter dem Motto „Lichterglanz und Tannenduft“ begann, gab es ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Durch das gut zweieinhalbstündige musikalische Programm führte der Vorsitzende und derzeitige Chorleiter Dierk Smit, der die Zuhörer im Saal auch wiederholt zum Lachen brachte. Der Chor präsentierte ein buntes Potpourri aus traditionellen Weihnachtsliedern. Neu war in diesem Jahr das seit Herbst eingeübte „Unser Vater“. Aber auch die Klassiker wie „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „Tochter Zion“ kamen wieder gut an und sorgten für viel Applaus.

Jede Menge Beifall erntete darüber hinaus das vierköpfige Vokal-Ensemble „timbre“ aus Bremervörde. Silke Potthast (Sopran), Marie-Louise Baabe (Alt), Ingo Schneider (Tenor) und Stephan Winter (Bass) sangen Weihnachtslieder mit deutschen, englischen, französischen, spanischen und sogar hebräischen Texten. Das Repertoire der Gruppe umfasst neben den dargebotenen Weihnachtsliedern weitere Stücke von der Renaissance bis zur Moderne.

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Als dritte Musikformation war das Akkordeon-Ensemble Nordseekrabben zu hören, das regelmäßig Gast beim Weihnachtskonzert von Absiliat ist. Das Trio mit der Leiterin Petra Preißler, Sandra Luers und Hans Scheltwort hatte unter anderem ein Weihnachtsstück auf Platt, „Dat Joahr geiht to Ind“, einstudiert. Alle Stücke ertönten in einem wundervoll abgerundeten Klangspektrum, das nicht zuletzt durch das elektrische Akkordeon von Hans Scheltwort erreicht wurde. Er ließ sein Instrument wie einen Kontrabass erklingen.

So erlebten die Besucher einen rundum abwechslungsreichen musikalischen Nachmittag, zumal sie in diesem Jahr erstmalig aufgefordert wurden, sich selbst aktiv in den Gesang einzubringen. Das ließen sich die Nordenhamer Musikfreunde nicht zweimal sagen. „Das war jetzt wohl der größte Chor in Nordenham. Das soll uns erst mal jemand nachmachen“, sagte Dierk Smit, nachdem im Saal lautstark „Leise rieselt der Schnee“, „Ihr Kinderlein kommet“ und „Süßer die Glocken nie klingen“ ertönt waren.

In Kürze wird es übrigens personelle Veränderungen bei Absilat geben. Der Chor sucht schon seit längerem eine neue Leitung, da Dierk Smit aus beruflichen Gründen in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen wird. „Wir führen im Moment viele Gespräche. Im Januar müsste unsere Entscheidung feststehen“, teilte der Vorsitzende mit.

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