Abbehausen Zum zweiten Mal in ihrer 40-jährigen Geschichte hat die Arbeitsgruppe Landesgeschichte im Rüstringer Heimatbund mehr als 1000 Gäste bei ihren heimatkundlichen Klönabenden gezählt. Diese positive Bilanz zieht der Heimatbund-Vorsitzende Hans-Rudolf Mengers, der auch Leiter der Arbeitsgruppe ist, in seinem Rückblick auf die Veranstaltungen im vergangenen Jahr.

„Für viele Heimatfreunde von nah und fern haben diese Zusammenkünfte seit der Gründung der Arbeitsgruppe im Jahr 1979 einen festen Stellenwert“, sagt Hans-Rudolf Mengers. Einerseits böten sie den Mitgliedern des Rüstringer Heimatbundes sowie Forschern anderer Organisationen ein hervorragendes Forum zur Vorstellung ihrer Arbeiten. Andererseits würden die Gäste diese Veranstaltungen gerne besuchen, um Neuigkeiten und Informationen über den Stand der aktuellen Forschung zu erhalten.

Viele Stammgäste

Neben den Stammgästen, die regelmäßig zu den Veranstaltungen kommen, gibt es laut Hans-Rudolf Mengers viele „Gelegenheitsbesucher“, die sich für ganz bestimmte Themen interessieren. So seien die Unterschiede bei den Teilnehmerzahlen zu erklären. Die Themenvielfalt reichte von neuen Erkenntnissen in der Wurtenforschung bis zur Lebensgeschichte des Kraftathleten Milo Barus.

Die wenigsten Gäste zählte die Arbeitsgruppe im Januar (41), die meisten im Februar (130). Insgesamt nahmen im abgelaufenen Jahr an den 12 Veranstaltungen 1020 Besucher teil, im Durchschnitt also 85. Die Zahl lag damit nur wenig unter dem Rekord des Vorjahres.

Der Einzugsbereich erstreckt sich über die ganze Wesermarsch. Aber auch aus Bremen, Oldenburg und Friesland kommen häufig Teilnehmer.

Der heimatkundliche Klönabend hat sich immer mehr zu einem wissenschaftlichen Vortragsabend entwickelt. Nur noch etwa die Hälfte der Vorträge wird von den eigenen Mitgliedern bestritten, während die übrigen von auswärtigen Fachleuten gehalten werden. „Das hat sich auch 2019 wieder als gute Mischung erwiesen“, sagt der Leiter der Arbeitsgruppe.

Einige Referenten vertreten Organisationen, die mit dem Heimatbund in enger Verbindung stehen. So gelingt es gleichzeitig, den Austausch mit diesen Einrichtungen zu pflegen oder zu beleben.

Weitere Termine

In diesem Jahr setzt die Arbeitsgruppe die erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort. Der erste Klönabend in 2020 hat bereits in dieser Woche stattgefunden. Dabei ging es um den Hochwasser- und Katastrophenschutz in der Wesermarsch. Hier eine Übersicht mit den nächsten Terminen:
 4. Februar, Dr. Moritz Mennenga, „Relikte im Moor“
 3. März, Professer Dr. Karl-Ernst Behre, „Herstellung und Genuss von Bier in alter Zeit“
 7. April, Dr. Norbert Fischer, „Tod und Meer“
 5. Mai, Helmuth Meinken, „Katastrophen und andere Geschichten von Käpt’n Eisbär“
 2. Juni, Heddo Peters, „... um mich auf immer zu verabschieden – Der Brief des Butjadinger Auswanderers Gustav Götze“

Veranstaltungsort ist immer dienstags ab 19.30 Uhr das Landhotel Butjadinger Tor in Abbehausen.

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