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Berne Die 50-jährige Mitgliedschaft in der freiwilligen Feuerwehr noch als aktives Mitglied zu feiern, ist schon etwas ganz Besonderes, begrüßte Ortsbrandmeister Ulf Drogi die vielen Gäste im Warflether Feuerwehrhaus.

Kameraden, enge Familienangehörige, der stellvertretende Kreisbrandmeister Hartmut Schierenstedt, der Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp und sein Stellvertreter Herbert Meyer, Bürgermeister Franz Bittner, Fachbereichsleiter Michael Heibült und mehrere Ratsmitglieder hatten sich dort eingefunden, um gleich zwei solcher Jubilare zu ehren.

Hans-Gerhard Voelker, den meisten besser als „Hansi“ bekannt, war der Erste, dem vom Gemeindebrandmeister mit einem kleinen Rückblick auf seinen Werdegang für seinen jahrelangen Einsatz gedankt wurde. Am 28. Oktober 1965 trat er in die Warflether Jugendfeuerwehr ein und wechselte später zu den Berner Kollegen, wo er sich als Grundschul- und Feuerwehrhausmeister engagierte. Er sei ein „Schrauber vor dem Herrn“. Wenn junge Gerätewarte Probleme haben, stellt er sein Wissen gern auch telefonisch per Ferndiagnose zur Verfügung.

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Ehrenabzeichen

Als Gerätewart sei durch seine wöchentlichen Besuche bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ)Brake für alle anderen Berner Ortswehren eine enge Beziehung dorthin entstanden, würdigte Niekamp das besondere Talent des 1. Hauptfeuerwehrmannes, der seit drei Jahren wieder der Warflether Feuerwehr angehört. Schierenstedt hatte als Berner Feuerwehrmitglied 29 Jahre mit dem Atemschutzgeräteträger zusammengearbeitet und erinnerte an gemeinsame, oft nicht ungefährliche oder tragische Einsätze. Der Kreisbrandmeister gratulierte beiden Jubilaren mit Urkunden und den Ehrenabzeichen des niedersächsischen Feuerwehrverbands.

Am 15. September 1965 trat Günter Flegel der Warflether Ortswehr bei. Damals musste man sich noch ab 16 Jahren entscheiden, ob man weiter bei der Jugendwehr oder den aktiven Einsatzkräften mitmachen wolle. Günter habe in diesem Alter am 15. Dezember 1970 ganz klar letzteres gewählt, weil er schon immer Menschen helfen wollte, hieß es in der Laudatio.

Nach Lehrgängen zum Atemschutzgeräteträger, Sprechfunker, Gruppen- oder Zugführer übernahm Flegel von 1978 bis 1981 das Amt des Jugendfeuerwehrwarts, wurde im Jahr darauf Gruppenführer und 1988 zunächst für ein Jahr kommissarisch zum Warflether Ortsbrandmeister gewählt. Nach dem Ablegen der nötigen Prüfungen übte er dieses Amt ein Vierteljahrhundert aus. Stellvertretender Gemeindebrandmeister sei Flegel von 1999 bis 2005 gewesen.

Er hoffe, dass Flegel noch lange Ehrenortsbrandmeister sein werde und freue sich schon jetzt auf die Zeit, die man gemeinsam in der Altersabteilung verbringen werde, lobte Niekamp, ohne zu vergessen, besonders die stets ruhige, besonnene Art des Kameraden hervorzuheben, die ihn zu einer echten Führungskraft mache.

Besonnen agiert

Dem Bürgermeister, der den Jubilaren die Ehrenzeichen der Gemeinde übergab, ist besonders die gemeinsame Reise in die ungarische Partnergemeinde sehr gut in Erinnerung geblieben. Zeit für lange Reden blieb allerdings nicht, denn in der Fahrzeughalle wartete bereits das Essen, mit dem die Jubiläen gebührend gefeiert wurden.

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