Nordenham Für die einen war es ein Sprung ins kalte Wasser, für die anderen fast schon Routine. Zum sechsten Mal hat die Nordenhamer Jahnhalle jetzt einen Band-Workshop veranstaltet. 43 Kinder, Jugendliche und Erwachsene machten mit – so viel wie noch nie zuvor. Mit einem Konzert der Teilnehmer endete der dreitägige Workshop. Rund 80 Besucher, vor allem Angehörige der Teilnehmer, erlebten den gelungenen Abschluss mit. Sie spendeten den Musikern viel Applaus.

Viele neue Teilnehmer

Der Band-Workshop, der von der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz unterstützt wird, ist längst zu einem festen Programmpunkt im Jahreskalender des Nordenhamer Kulturzentrums geworden. Jahnhallenchef Stefan Jaedtke hat ihn vor fünf Jahren aus der Taufe gehoben. Zusammen mit Helmut Reuter, einem erfahrenen Musikdozenten, hat er das Konzept erarbeitet und im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt. Stefan Jaedtke freute sich besonders darüber, dass viele Musiker zum ersten Mal dabei waren.

Neben einem Theorieteil gehörte auch die praktische Arbeit an den Instrumenten zum Programm. Sie fand größtenteils im Gymnasiums statt. Die Dozenten sind nicht nur erstklassige Musiker, sondern auch hervorragende Lehrer. Gabriela Koch kümmerte sich um die Sänger, Marc Prietzel um die Schlagzeuger, Helmut Reuter um die Bassisten, Oliver Poppe um die Keyboarder und Raimund Moritz um die Bläser, die erstmals dabei waren, Frank Schultz und Jan Olaf Rodt brachten den Gitarristen Kniffs und Tricks bei.

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Im Mittelpunkt stand die Arbeit mit den Bands. Innerhalb von zwei Tagen mussten die bunt zusammengewürfelten Gruppen zwei Musikstücke erarbeiten und zum Abschluss dem Publikum vorstellen. Eine Herausforderung – sowohl für die Teilnehmer als auch für die Dozenten. In wenigen Stunden mussten Musiker mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und aus ganz unterschiedlichen Altersgruppen zusammenwachsen. Die jüngsten Teilnehmer waren gerade einmal 11 Jahre alt, die ältesten über 60.

Niveau immer besser

Das Niveau beim Bandworkshop, der nicht für blutige Anfänger gedacht ist, wird von Jahr zu Jahr besser. Davon konnte sich das Publikum am Abschlusstag überzeugen. Der Chor gab sich den Namen „Die Schreihälse“, wurde ihm allerdings in keiner Weise gerecht. Sängerin Marlene Broska und Julian Schwuchow am Keyboard präsentierten ein zauberhaftes Duett, das zu den Höhepunkten des Konzerts gehörte. Natürlich klappt nicht alles beim Abschluss eines solchen Projekts. Da verdaddelte der Schlagzeuger schon mal seinen Einsatz, da griff der Gitarrist mal die falschen Saiten, und da verfehlte die Sängerin mal einen Ton. Aber wen stört’s? Niemanden.

Eine tolle Erfahrung für alle Teilnehmer, und ein magischer Nachmittag voller Musik für die Zuhörer. Ob Sting, Beach Boys oder Deep Purple. Das Publikum erlebte ein abwechslungsreiches Programm. Und viele Teilnehmer freuen sich schon auf das nächste Jahr, wenn die Jahnhalle zur siebten Auflage des Band-Workshops einlädt.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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