Harmenhausen Berne-Harmenhausen: Drei Tage lang herrschte am Wochenende im Dorfgemeinschaftshaus Harmenhausen wieder allerbeste Stimmung. Zum 33. Mal in Folge luden die Mitglieder der Dorfgemeinschaft unter dem Motto „Ha He Hi“ zum Karneval ein.

Vor vier Wochen gab es erst fünf Programmpunkte. Und auch Werbung für den Harmenhauser Karneval habe man kaum gemacht. Dass er jetzt hier vor so vollen Tischen stehe, überrasche ihn, scherzte Moderator Udo Meyering. Doch bevor er mit seinen Späßen für Stimmung im Saal sorgte, eröffneten traditionell die jüngsten Akteure – die drei- bis sechsjährigen „Funken“ – mit ihrem Einmarsch das närrische Treiben. Die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Edeltraut Jüchter, nutzte die Begrüßung für einen kleinen Ausflug in die Geschichte des Harmenhauser Karnevals, der mit Unterbrechungen erstmals 1957 als „Kappenfest“ gefeiert wurde.

Aber nur Zuschauen gab es dieses Mal für das gut gelaunte Publikum nicht. Nach dem Tanz der Kindergartenkinder war „Mitmachen“ gefordert. Tischweise lieferten die Anwesenden auf Anweisung des Moderators hin die passende Geräuschkulisse für den folgenden Sketch. Und das klappte am zweiten Abend schon wesentlich besser, als am Vortag, lobte Meyering.

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Sehr abwechslungsreich ging es bei den insgesamt 15 Programmpunkten zu. Tänze von Schulkindern fehlten neben lustigen Sketchen genauso wenig wie Akrobatik. Heide Seggermann stieg mit einer „Ode an den Sport“ als erste in die Bütt und vertrat würdig den Pastor, der, wie angekündigt, ein Sabbatjahr einlegte. Sonja Wenke bewies nicht nur bei den Sketchen ihr komisches Talent, sondern begeisterte im zweiten Teil des Abends mit lustigen Anekdoten aus dem Campingurlaub ebenfalls in die Bütt.

Nicht fehlen durfte natürlich „Shortys Kneipe“, an deren Tresen es im Stil von Büttenwarder um die amüsanten Neuigkeiten aus dem Dorf ging. Dass sich spontan zwei junge Männer aus dem Publikum dazu gesellten, brachte die Darsteller nur kurzzeitig aus dem Konzept. Als guter Kneipenwirt holte „Shorty“ alias Hagen Niekamp einfach noch zwei Gläser aus dem „Lager“.

Zu den Höhepunkten gehörte in diesem Jahr wieder die Männertanzgruppe mit ihren zwei Auftritten. Während sie im ersten Teil des Abends als kernige Buben mit einem bayrischen Schuhplattler der besonderen Art daher kamen, fegten die Tänzer als letzter Programmpunkt des Abends als blondes Putzgeschwader in den Saal. Der Besen und Kittel entledigt brachten die Männer im lila Mini den Saal endgültig zum Toben.

Nach dem Finale der Abendvorstellungen war darum noch lange nicht Schluss. Mit Musik und Tanz wurde bis in den frühen Morgen gefeiert.

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