Wesermarsch Mit 1122 Einsätzen wurde der Kreisfeuerwehrverband Wesermarsch im vergangenen Jahr ordentlich gefordert. Diese Zahl nannte der Verbandsvorsitzende, Kreisbrandmeister Heiko Basshusen, auf der Jahresversammlung im Hotel „Zum König von Griechenland“ in Ovelgönne.

Die 46 Feuerwehren und vier Werkfeuerwehren rückten beispielsweise zu 225 Brandeinsätzen aus, darunter waren 15 Großbrände. Bei weiteren 471 Einsätzen leisteten die Brandschützer schnelle Hilfe. Diese im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegene Zahl erklärte Basshusen mit zwei Stürmen im Herbst, dem Unwetter im Sommer mit vielen vollgelaufenen Kellern und dem Hochwassereinsatz an der Elbe. Angesichts der vielen Einsätze sei daher die Zahl von 174 böswilligen beziehungsweise falschen Alarmen „ärgerlich“, sagte Basshusen.

Der Kreisfeuerwehrverband hat 2656 Mitglieder. Darunter sind 1742 Mitglieder der Einsatzabteilung, die weiteren Mitglieder verteilen sich auf die Jugendfeuerwehren, die Kinderfeuerwehren sowie die Alterskameraden. Der leichte Rückgang um 69 Mitglieder erkläre sich durch einen Rückgang in den Jugendfeuerwehren und den Werksfeuerwehren, sagte Basshusen.

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Basshusen zeichnete den Ehrenkreisbrandmeister Werner Zirk mit dem Ehrenabzeichen für 50-jährige Tätigkeit im Feuerlöschwesen aus. Die Verdienstmedaille in Silber des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) erhielten Lothar Janßen (Feuerwehr Abbehausen), der Elsflether Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Zech und Harald Cordes aus Ovelgönne (für seine langjährige Tätigkeit als Atemschutz-Ausbilder). Der Bürgermeister der Gemeinde Jade Henning Kaars erhielt die Ehrennadel des OFV. Außerdem erhielt der scheidende OFV-Vorsitzende Gerd Junker den Ehrenteller des Kreisfeuerwehrverbandes Wesermarsch.

Kreisbrandmeister Heiko Basshusen wurde im Amt des Verbandsvorsitzenden bestätigt, ebenso der erste Stellvertreter Ralf Hoyer. Siegmar Wollgam ist weiterhin Kreissicherheitsbeauftragter.

Als Gäste begrüßte Heiko Basshusen neben Feuerwehr-Vertretern auch Landrat Thomas Brückmann (parteilos), den Ovelgönner Bürgermeister Christoph Hartz (parteilos), die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (CDU) sowie die Landtagsabgeordnete Ina Korter (Bündnis 90/Die Grünen).

Die Truppmann-Ausbildung, der Pflichtlehrgang für jeden Feuerwehr-Anwärter, soll erleichtert werden. Die Landesregierung müsse dem Vorschlag allerdings noch zustimmen, sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen Karl-Heinz Banse. Er verwies außerdem auf drohende Kürzungen im Bereich Katastrophenschutz; dadurch könnte es deutlich schwieriger werden, Fahrzeuge und Gerätschaften für Dadurch spare man letztlich an der Sicherheit der Bürger, kritisierte er.

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