Jaderberg Das Vogelgrippevirus wurde bei einer verstorbenen Brautente im Jaderpark nachgewiesen, teilte am Sonntag das Veterinäramt Jade-Weser mit. Drei weitere Vögel aus der Tiergruppe waren verendet, deshalb mussten die 55 verbliebenen Tiere der Gruppe ebenfalls getötet werden, heißt es weiter von der Behörde. Weitere Vögel aus anderen Volieren im Tierbereich des Jaderparks wurden beprobt. Die Untersuchungsergebnisse werden Anfang kommender Woche erwartet. Teile des Tierbereichs wurden am Sonntag bis auf Weiteres vorsorglich für den Besucherverkehr gesperrt. Die erforderlichen Hygienemaßnahmen zum Schutz der Vögel im Tierpark wurden ergriffen, teilt das Veterinäramt mit.

Ausbruch in Ganderkesee

Zusätzlich ist der Landkreis Wesermarsch von einem weiteren Vogelgrippeausbruch betroffen, der von einem Geflügelbestand in Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, ausgeht. Auch in der Wesermarsch müssen daher Restriktionszonen eingerichtet werden. Die Schutzzone umfasst einen kleinen südlichen Teil der Gemeinde Lemwerder. In dieser Zone liegt in der Wesermarsch lediglich ein Hobbyhalter mit einer Tierzahl im einstelligen Bereich. Zudem wird eine Überwachungszone mit einem Radius von 10 Kilometern eingerichtet, die einen südöstlichen Teil der Gemeinde Berne sowie die gesamte Gemeinde Lemwerder umfasst, teilt das Veterinäramt mit. In der Überwachungszone befinden sich circa 115 Tierhaltungen, überwiegend Hobbyhalter sowie zwei berufsmäßige Tierbestände. Grundsätzlich gelte, dass in die Geflügelbestände in den gemaßregelten Gebieten nichts hinein- oder herausgebracht werden darf. Die tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung tritt am 20. September um 0 Uhr in Kraft, teilt das Veterinäramt mit.

Bereits am vergangenen Freitag war eine Überwachungszone in Teilen der Stadt Varel und der Gemeinden Bockhorn und Jade infolge eines Ausbruchs in Wiefelstede eingerichtet worden.

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Erreger H5N1

Die genauen Gebietszuschnitte und Regelungen können auf der Internetseite www.jade-weser.de nachgelesen werden. Bei dem festgestellten Virus handelt es sich in allen Fällen um den in der Wildtierpopulation sehr weit verbreiteten Vogelgrippeerreger H5N1. Dieser ist derzeit für zahlreiche Infektionsgeschehen in Wildvogel- und Hausgeflügelpopulationen bundesweit verantwortlich, teilt das Veterinäramt mit. Es sei weiterhin sehr wichtig, durch Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen beim Betreten von Geflügelhaltungen eine Übertragung auf das Hausgeflügel zu verhindern. Die Gefahr der Ansteckung des Hausgeflügels über Wildvögel sei derzeit sehr hoch, warnt die Behörde.

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