Was, wer, wo?

Die Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, wobei die Schmerzen alle Körperbereiche betreffen können. Die Diagnose der Krankheit ist schwer, da sie weder durch Röntgenbilder noch durch Bluttests nachgewiesen werden kann.

Die Selbsthilfegruppe „Fibromyalgie“ trifft sich an jedem letzten Mittwoch im Monat, um sich auszutauschen. Treffpunkt ist um 19 Uhr die AOK Brake (Seiteneingang). Mehr Infos unter 04401/81847.

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Von Kristian Klooß

Brake „Es begann mit Erschöpfung, später hatte ich Schmerzen im Wirbelbereich, es folgten Schmerzen im Magen. Irgendwann kam die Abhängigkeit von den Schmerztabletten. Und dann die Depressionen“, sagt Ursula Sander. Die sieben Frauen, die ihr an diesem Mittwochabend gegenübersitzen, nicken und sagen: „Ja, so ist es.“ Seit 19 Uhr sitzen die Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Fibromyalgie“ wie an jedem letzten Mittwoch des Monats beisammen. Die Symptome, die Ursula Sander gerade beschrieben hat, kennen sie nur zu gut.

Ein Jahr ist es her, dass sie sich das erste Mal trafen, um über ihre Krankheit zu sprechen. „Vor anderthalb Jahren wurde die Krankheit bei mir diagnostiziert“, erinnert sich die Gründerin der Selbsthilfegruppe, Irmgard Wiemer. Im Internet habe sie sich dann über die Krankheit informiert und nach Menschen gesucht, die ein ähnliches Schicksal teilten. „Ich kann doch nicht die einzige sein, habe ich immer gedacht.“

Dass sie nicht die einzige war, erfuhr sie, nachdem sie in einem NWZ-Bericht die Gründung einer Selbsthilfegruppe ankündigte. Zehn Frauen kamen zum ersten Treffen.

„Wir wollen vor allem Erfahrungen austauschen. Zum Beispiel über Symptome, über Medikamente, Schmerzbewältigung und die Adressen guter Ärzte“, sagt Irmgard Wiemer. Im August trafen sich die Frauen mit der Fibromyalgie-Gruppe aus Bad Zwischenahn. Im Oktober nahmen sie an einer Ernährungsberatung teil. Darauf folgte ein mehrwöchiger Kurs für autogenes Training. Auch zu einer Weihnachtsfeier hat sich die Gruppe schon getroffen.

Beim nächsten Treffen am Mittwoch, 27. Februar, wird es einen Vortrag über die sogenannte Craniosacraltherapie geben. „Wir laden jeden herzlich ein“, sagt Irmgard Wiemer.

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