Zum inzwischen 35. Sommerfest hatte der Verein Refugium Wesermarsch auf das Gelände an der Grünen Straße eingeladen. Im Mittelpunkt standen der Austausch der Besucher untereinander und die vielen kulinarischen Leckereien, für die das Sommerfest berühmt ist. Die Gäste wurden von Doris Ammermann, Vorsitzende des Vereins, und dem Ehrengast, Kristian Gjeka aus Albanien, der als Bester den B2-Deutschkurs bestanden hatte, begrüßt. Er dankte dem Refugium, dass er diese Chance bekommen hat. Der junge Mann ist seit einem Jahr und zehn Monaten in Deutschland, hat in seinem Heimatland Elektrotechnik studiert und in Deutschland eine Ausbildung absolviert und kann sich jetzt Geselle nennen.

Jürgen Zimmer vom Polizeikommissariat Brake wies die Anwesenden darauf hin, dass die Polizei ihrem Ruf als Freund und Helfer gerecht werde und stets als Ansprechpartner diene.

Musikalisch sorgte die Grannyband aus Brake und Rodenkirchen für Untermalung. Auch die internationale Kindertanzgruppe Grazia vom Sportverein Nordenham trat auf.

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Der Rotary-Club Brake-Unterweser hat eine neue Präsidentin. Ulrike Michalzik hat die Aufgabe von Harald Spoede übernommen. Sie bestimmt nun ein Jahr lang das Geschehen im Club – natürlich gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern. Derzeit sind die Rotarier mit der Planung ihrer Teilnahme an den Sommerlounge-Veranstaltungen an der Kaje beschäftigt. Am 8., 15., 22. und 29. August sowie am 5. September bieten die Rotarier ab 18 Uhr Wein an. Der Erlös fließt in wohltätige Zwecke.

Wie gehe ich richtig mit den Kunden um? Das konnten die angehenden Kfz-Mechaniker im ersten Lehrjahr der Berufsbildenden Schulen (BBS) für die Wesermarsch am Standort Brake jetzt schon einmal üben. Dafür waren einige Schülerinnen der Berufsfachschule für Friseure in die Werkstatt gekommen. Sie konnten sehen, wie zum Beispiel eine Sitzheizung oder eine Rückfahrkamera in einem Auto nachgerüstet wurden. Zu jedem Thema hatten die BBZ-Schüler in Gruppen außerdem ein Referat vorbereitet.

An einem neuen Schulungswagen können die Schüler des Fachbereichs Fahrzeugtechnik der BBS in Brake üben. Lehrer Wolf Teggemann hat sich dafür eingesetzt, einen Wagen mit Erdgasantrieb zu bekommen. „Die Verbrennungswerte sind unschlagbar“, erzählt er. Es handelt sich um ein sogenanntes „Vorserienfahrzeug“, einen Audi A3 Sportback. Da diese Fahrzeuge von den Ingenieuren getestet werden, bevor ein Auto in Serie produziert wird, hat es eine ganz besondere Ausstattung. Teggemann wusste, dass der Autohersteller diese Fahrzeuge günstig für Bildungszwecke zur Verfügung stellt und ließ die Schule auf eine Warteliste setzen. Und nun hat es endlich geklappt. „Es ist gar nicht so einfach, daran zu kommen. Jetzt sind wir umso glücklicher“, erzählt Verwaltungsleiter Michael Mathias.

Das Fahrzeug gehöre nach wie vor Audi, dürfe aber von den Auszubildenden genutzt und während der Unterrichtszeit bewegt werden. Die dafür notwendigen roten Kennzeichen habe man zwar noch nicht, das endgültige OK des Landkreises steht noch aus. Zum neuen Schuljahr hoffe man aber darauf. „Wir transportieren im Prinzip Lernmittel nach draußen“, so Wolf Teggemann. Das Auto wird aber auch drinnen, im „integrierten Fachraum“, genutzt. An dem Auto mit den zwei Verbrennungssystemen (Erdgas und Benzin) können die KFZ-Azubis beide Antriebsmöglichkeiten sowie die Diagnosetätigkeit lernen, erklärt Teggemann.

Schulleiter Lars Otten richtete einen großen Dank an den Landkreis für die finanzielle Unterstützung, denn diese läge außerhalb des normalen Budgets. Die Kosten lagen etwa bei 4 500 Euro.

Überrascht könnten viele Personen gewesen sein, die am Sonntag auf den Cityparklatz kamen, um dort das Pfarrfest der katholischen Kirchengemeinde St. Marien zu besuchen. Denn dort befanden sich in diesem Jahr nur rund die Hälfte der aus den Vorjahren bekannten Angebote. Bis auf die Kleiderkammer der Caritas Wesermarsch und kircheneigene Stände waren dort keine weiteren Informations- oder Unterhaltungsstände aufgebaut, an denen Kinder und Erwachsene sich informieren oder auch unterhalten lassen konnten. Ein Schminkstand, ein Glücksrad, Holz für den Turmbau und die großen Legosteine standen den Kleinen zur Verfügung. Ferner gab es drei Stände für das leibliche Wohl. Pommes und Grillfleisch sowie ein großes Kuchenbüffet fanden reichlich Absatz. Das obligatorische Eis für die Kinder wurde in diesem Jahr auch nicht gereicht.

Mit dabei war der Flohmarktstand der katholischen öffentlichen Bücherei, an dem sich Leseratten für kleines Geld eine ganze Tasche voller Lesestoff mitnehmen konnten.

Eine Dschungelparty fand jetzt im BBZ-Kindergarten statt. Auf den Schulfluren im Berufsbildungszentrum war viel Platz für spannende Spielstände und Aktionen. So gab es einen Parcours, durch den Kokosnüsse balanciert wurden, ein Löwenmaul, das Socken frisst, Limbo und vieles mehr. Die Kindergesichter wurden zu Zebras, Tigern, Paradies-Vögeln und anderen Dschungelbewohnern geschminkt.

Die Kindergartenleitung Gabi Pfromm bedankte sich bei allen fleißigen Helfern und besonders bei der Elternratsvorsitzenden Tanja Schütz. Diese hatte in Eigenregie eine atemberaubende Dschungeldekoration für das Fest gebastelt. Zwischen großen Palmen aus Papprollen, von der Decke hängenden Giraffen, Papageien, Schlangen und vielem mehr kam sofort die richtige Dschungelatmosphäre auf.

Nach ausgiebigem Spiel und Spaß und einer Stärkung am leckeren Büfett erwartete die Kinder und Eltern noch eine ganz besondere Attraktion – ein Streichelzoo. So konnten nicht nur Schlangen, Chinchillas, Vogelspinnen und andere exotische Tiere gestreichelt werden, sondern es gab auch viele Informationen über die mitgebrachten Tiere. Begeistert und ohne Berührungsängste lauschten die Kinder den Erklärungen von Streichelzoo-Inhaber Roman Heppenheimer und ließen sich dann noch mit einer Riesenschlange fotografieren.

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