Rodenkirchen Einige 100 Besucher aus der ganzen Republik haben sich jetzt auf dem Sportplatz getummelt, um genau 16 Hunden bei der Arbeit zuzuschauen. Geboten wurde dort die Deutsche Meisterschaft des Dobermann-Vereins, und die Tiere mussten eine anspruchsvolle Gebrauchshundeprüfung ablegen. Nur der beste Hund einer jeden Landesgruppe ging in Rodenkirchen an den Start, die Selektion ist hart und verlangt höchste Konzentration von Hund und Hundeführer.

Beerhorst organisiert

Dank der Dobermann-Abteilung Stadland war die Deutsche Meisterschaft nach Rodenkirchen vergeben worden. Bereits in den Vorjahren hatte die Stadlander Abteilung einige hochkarätige Schauen in Hartwarderwurp bei Familie Beerhorst ausgerichtet und sich in der Organisation solcher Großveranstaltungen bewiesen. Mit der Gesamtleitung der Veranstaltung war Bernhard Beerhorst, Vorsitzender der Abteilung Stadland, beauftragt worden.

Sein Sohn Lars Beerhorst hatte die Aufsicht bei der bereits am Vortag abgehaltenen Fährtenarbeit im Gelände unweit von Großenmeer. Dessen Lebensgefährtin Stefanie Dingerdissen ging für die Landesgruppe Weser-Ems mit der erst dreijährigen Hündin Estella vom Haustenbach an den Start.

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Die Deutsche Meisterschaft besteht aus drei Prüfungen: Fährtenarbeit, Schutzdienst und Unterordnung. Die beiden letztgenannten Prüfungen fanden auf dem Sportplatz statt. Dort mussten die Hunde nicht nur korrekt die Kommandos befolgen, sie mussten auch zügig und ohne sich ablenken zu lassen agieren. Jeder kleine Mangel, jede nicht bis ins Detail ausgeführte Aufgabe wurde von den Richtern streng beobachtet und führte zu Punktverlusten. Täterverfolgung, Verhinderung einer Täterflucht, das Abwehren eines Angriffes oder das Verbellen gehörten zur Schutzdienstprüfung. Bei der Unterordnung mussten die Hunde unter anderem ein Stück Holz über ein Hindernis apportieren.

„Nicht beißwütig“

Die Deutsche Meisterschaft biete ein ausgezeichnetes Forum, sich über die Zucht, Leistungsfähigkeit und Ausbildung der Rasse zu informieren, erläuterte der Obmann für Ausbildung und Leistung Willi Cohnen. Bernhard Beerhorst ergänzte: „Wir hoffen, einer breiten Öffentlichkeit demonstrieren zu können, dass unsere Hunde nicht beißwütige Bestien sind, sondern vielmehr treue, ehrliche und zuverlässige Kameraden, die auf der Basis einer soliden und fachlichen Ausbildung Spitzenleistungen vollbringen.“

Eine Überraschung gab es bei der Siegerehrung. Der amtierende Einzelweltmeister Atraxies Bigben, Besitzer Jürgen Gutbrod (Landesgruppe Württemberg), landete nur auf dem 6. Platz. Stolzer Sieger wurde Armin Buschmann (LG Rhein/Neckar) mit seinem dreijährigen Rüden Index vom Hellerwald. Platz 2 ging an Franziska Kalmbach (LG Württemberg) mit ihrer Hündin Wilma vom Eschenbruch, gefolgt von Rosemarie Backes (LG Nordrhein) mit Ron vom Edertal.

Estella vom Haustenbach und Stefanie Dingerdissen, die beiden Lokalmatadoren, kamen auf den 13. Platz.

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