Berne Mit einer gelungenen Premiere eröffnete die Dorfgemeinschaft Harmenhausen ihre diesjährige Theatersaison. Insgesamt sechs Mal wird vor ausverkauftem Zuschauerraum „Wellnessfarm und Liebeswahn“ zu sehen sein. Wie viel Spaß das neue Stück macht, konnte das Publikum am Freitagabend erstmalig miterleben.

2005 war das Jahr, in dem eine Frau Bundeskanzlerin und ein Bayer Papst wurden. Es sei aber auch das Jahr gewesen, in dem die Harmenhauser Dorfgemeinschaft in ihrem Haus mit Theateraufführungen begann, begrüßte Elke Aschoff zunächst die Zuschauer. Doch genau genommen würde es die Theatergruppe der Dorfgemeinschaft schon seit 1986 geben, fügte die Regisseurin hinzu. Inge und Klaus Niekamp gehörten, genau wie sie, seit der ersten Stunde dazu.

Erst seit drei Jahren dabei ist hingegen Andrea Bartitz-Wetzel, die dieses Mal als schniefende Karla Köllner in einer der Hauptrollen den überaus lustigen Dreiakter von Jennifer Hülser eröffnete.

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Alle wollen Geld von der kurz vor der Pleite stehenden Wellnesshotelbesitzerin. In einem letzten, verzweifelten Versuch wollen sie und ihr einziger verbliebener Angestellter Pascal „Puschi“ Meyer (Kay Johannesmann) die sich fürs Wochenende angekündigten Gäste darum nach allen Regeln der Kunst verwöhnen.

Mit völlig unterschiedlichen Erwartungen treffen Brigitte von Bodelschwingh (Karin von der Pütten), Karl Dunkelbaum (Thomas Windhorst), Fritz Finsterwald (Klaus Niekamp) sowie Inge Schulte (Inge Niekamp) mit ihrer frisch geschiedenen Tochter Annika (Daniela Felbert) nach und nach ein und lassen das Publikum am immer wieder amüsanten Hotelleben teilhaben.

Weder an Abendveranstaltungen, bei denen „Puschi“ als Helene Fischer glänzt, enthemmenden Cocktails, hautunverträglichen Gesichtsmasken, Aqua-Gymnastik, Liebestränken oder wahrheitsfördernder Hypnose fehlt es dank des überaus unkonventionellen Improvisationstalents der Hotelbetreiber. Doch welcher der Gäste der Kundschafter der Bank ist, von der sie sich den überlebenswichtigen Kredit erhoffen, wissen Karla und „Puschi“ bis kurz vor Schluss des Stückes nicht.

Für Sonja Wenke, die unsichtbar als neue Souffleuse zum Team gehört, gab es nach monatelangem Proben kaum noch etwas zu tun. Egal ob jung oder alt – beim sich aus allen Altersgruppen zusammensetzenden Publikum kam das diesjährige Stück bestens an.

Traditionell fließt ein Euro jeder Premierenkarte einem guten Zweck zu – diesmal der Lemwerderaner Kinderkrebshilfe, wie Regisseurin Elke Aschoff nach der Vorstellung, die mit tosendem Applaus endete, mitteilte.

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