Warfleth „Die Bevölkerung kann sich glücklich schätzen, dass sie Sie haben“, lobte Fachbereichsleiter Michael Heibült in Warfleth. Dort fand die letzte Jahreshauptversammlung der sechs Berner Orts- und drei Jugendfeuerwehren des Jahres statt.

Dass, was im Berner Haushalt für das Feuerwehrwesen eingesetzt wurde, konnte durch das schnelle Eingreifen und Kleinhalten der Brände um ein Mehrfaches wieder gespart werden. Zu 100 Prozent werden die Schutzziele eingehalten und eine Sicherung des örtlichen Firmenbestands gewährleistet, habe er auf eine Anfrage der Fassmer-Werft antworten können, berichtete der Fachbereichsleiter.

Ohne tatsächlich zum Löschschlauch greifen zu müssen, rückte die Feuerwehr Warfleth 2016 insgesamt vier Mal Richtung Fassmer Werft aus – zwei Mal waren die Gründe für das Auslösen der Brandmeldeanlagen unklar, einmal waren Schweißarbeiten die Ursache und im Dezember sorgte eine chemische Reaktion in einem Schiffsneubau für eine starke Rauchentwicklung.

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Insgesamt sieben Brände und fünf Hilfeleistungseinsätze riefen die Feuerwehr Warfleth 2016 auf den Plan, hieß es im Bericht von Ortsbrandmeister Ulf Drogi. Neben Diensten, Lehrgängen oder Einsätzen machten sich die 33 aktiven Einsatzkräfte auch für die Nachwuchsgewinnung stark, indem sie mit Kita oder Grundschule zusammenarbeiteten.

Die leichten Sorgen, die sich der Ortsbrandmeister wegen der zahlenmäßig etwas unterlegenen jungen Einsatzkräfte machte, seien unbegründet, hieß es. Allerdings müsse die Zahl der Atemschutzgeräteträger im Auge behalten werden. Sie seien das Herzstück einer jeden Feuerwehr. Außer in Berne und Neuenkoop sollten alle übrigen Ortswehren der Gemeinde versuchen, deren Anzahl ein wenig aufzustocken.

Auch jenseits der 40 könne man die dazu nötige, regelmäßig zu absolvierende Prüfung schaffen, appellierte Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp, der genauso wie sein Stellvertreter Herbert Meyer, Ratsvertreter des Bürgerforums, der SPD, der CDU oder der Linken zu den Gästen der Veranstaltung zählte.

Über eine Silberne Ehrennadel des Feuerwehrverbandes durfte sich Hauptfeuerwehrmann Artur Steinhauer freuen, der im vergangenen Jahr zu den Alterskameraden wechselte. Zum Löschmeister befördert wurde Mirko Greitemeier. Ganz überrascht von einer Beförderung zum Brandmeister war Ortsbrandmeister Ulf Drogi. Die Glückwünsche zu ihrer Beförderung zur Oberfeuerwehrfrau konnte Julia Gussmann leider nicht persönlich entgegen nehmen.

Auch eine bestens vorbereitete Neuwahl des Ortskommandos stand auf der Tagesordnung: Jugendwartin und Stellvertreterin sind Sabine Garbade und Johanna Günther, Gerätewart Knut Hinz, Atemschutzgerätewart Kjeld Ansgar Hinz, Sicherheitsbeauftragter Christian Schröder und Schriftwart Heinz Onken.

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