STADLAND STADLAND/BN - Das Orkantief „Kyrill“, das ab gestern Nachmittag in Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h auch dem Landkreis Wesermarsch die höchste Warnstufe (extremes Unwetter) bescherte, richtete in der Gemeinde Stadland kaum Schäden an. So verzeichneten die Stadlander Feuerwehren nach Auskunft von Gemeindebrandmeister Thomas Helms (Reitland) bis 22 Uhr nur einen Einsatz.

In Kleinensiel wurde am Nachmittag auf einem Grundstück an der Fährstraße in Kleinensiel eine fast zehn Meter hohe Tanne durch eine Orkanböe entwurzelt. Sie stürzte gegen ein Wohnhaus, das dabei aber nicht beschädigt wurde.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen rückte mit 22 Helfern und vier Fahrzeugen an. Mit Hilfe von Seilwinden wurde der Baum geborgen. Während des Einsatzes des Feuerwehr unter der Leitung von Ortsbrandmeister Jürgen Rohde musste die Fährstraße kurzzeitig gesperrt werden.

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Ebenfalls nur kurzzeitig kam es gestern Nachmittag zu einer Störung im Telefonnetz im Bereich Schwei. Die Polizei meldete gestern Abend, dass eine Orkanböe in Augustgroden einen Telefonmast geknickt hat, wodurch es dort zu einem Ausfall des Telefonnetzes gekommen sei.

Für die vergangene Nacht war zudem auch für die Jade und für die Weser die Gefahr einer schweren Sturmflut mit Wasserständen von rund 2,50 Meter über das mittlere Hochwasser vorausgesagt worden. Die Entwicklung am gestrigen Tag hat Leenert Cornelius, Vorsteher des II. Oldenburgischen Deichbandes, Schlimmes befürchten lassen (siehe vorherige Seite). Noch gestern Abend trat der Katastrophenstab des Landkreises zusammen. Der Orkan „Kyrill“ flaute gestern ab 22 Uhr in der nördllichen Wesermarsch jedoch deutlich ab.

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