PHIESEWARDEN PHIESEWARDEN - Für die 22 aktiven Mitglieder der Ortswehr Phiesewarden hat sich vor Weihnachten ein seit langen Jahren gehegter Wunsch erfüllt. Das neue Feuerwehr-Gerätehaus ist fertiggestellt worden. Nach und nach beziehen nun die Feuerwehrleute ihr neues Domizil. „Wir sind alle sehr glücklich“, sagt Ortsbrandmeister Georg Werner Biermann. Das Gerätehaus sei eines der schönsten in der Wesermarsch. Es soll im März 2006 eingeweiht werden.

Das Gebäude erweckt beim flüchtigen Anblick nicht den Anschein eines Zweckbaus. Durch die blauen Fensterrahmen, die architektonisch gelungene, schräge Dachkonstruktion und die verklinkerte Fassade könnten Betrachter das Gerätehaus auch für ein schmuckes Eigenheim halten – gebe es da nicht die beiden großen elektrischen Rolltore für die beiden Einsatzwagen der Wehr. Der Architekt habe hervorragende Arbeit geleistet, lobt dann auch Georg Werner Biermann die Leistung des städtischen Ingenieurs.

Nach den Worten des Ortsbrandmeisters seien viele Verbesserungen in den Bau mit eingeflossen. Die Böden sind gefliest. Es gibt eine Werkstatt, einen Lagerraum und einen Schulungsraum sowie ein Büro für den Ortsbrandmeister. Erstmals hätten die Kameraden die Möglichkeit, sich nach einem Einsatz zu waschen und Tee oder Kaffee zu kochen. Vorbei sind auch die Zeiten, als die Feuerwehrleute bei einem winterlichen Einsatz noch in die eiskalten Stiefel schlüpfen mussten, die im alten Gerätehaus aus dem Jahre 1920 standen. „Alle waren sofort wach“, erinnert sich Georg Werner Biermann an das abgeschlossene Kapitel der Feuerwehr-Chronik.

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Im Jahre 1920 gegründet – vor 85 Jahren entstand auch das alte Gerätehaus an der Ringstraße –, hätten sich die Phiesewarder Kameraden ab 1967 für einen Neubau stark gemacht. Unter der Leitung der Ortsbrandmeister Klaus Maas und später Manfred Stemeier wurden viele vergebliche Anläufe unternommen. Erst in der Amtszeit von Georg Werner Biermann, der die Gruppe seit sieben Jahren leitet, klappte es mit dem Neubau an der Burgstraße. Mussten die Einsatzwagen vor dem Umzug bei Frost um minus 15 Grad noch in die Wache an der Strehlener Straße gefahren werden, damit nicht das Wasser in den Tanks gefriert, stehen die Autos jetzt warm und trocken.

• Die Feuerwehr ist auf der Stadtebene stark vertreten. Achim Ocken ist der Stadtsicherheitswart, Heiner Blohm unter anderem für die Pressearbeit zuständig. Er ist zudem stellvertretender Leiter der Funkgruppe. Die Brandschutzerziehung leistet Stefan Böse.

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Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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