Wesermarsch Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung hat am Donnerstag um 11 Uhr ein bundesweiter Warntag stattgefunden. Fest installierte und mobile Sirenen wurden ausgelöst, Warn-Apps aktiviert und Mitteilungen über soziale Medien versendet. Der Landkreis Wesermarsch zieht eine positive Bilanz, wie es in einer Mitteilung heißt.

Sirenen im Landkreis

Matthias Wenholt, Dezernent für Sicherheit und Ordnung, hebt die Bedeutung der Sirenen im Rahmen des Katastrophenschutzes hervor: „82 Sirenen stehen gegenwärtig im Eigentum der Städte und Gemeinden innerhalb des Landkreises zur Verfügung. Diese öffentlichen Sirenen werden durch die drei Städte und die sechs Gemeinden der Wesermarsch beschafft, installiert, betrieben, gewartet und als Warnmittel für die Bevölkerung sowie zur Alarmierung der Feuerwehren betrieben.“

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Erweiterung

„Nachdem insgesamt in Deutschland über Jahre ein Abbau von Sirenen stattgefunden hatte, haben sich viele Regionen und die jeweils zuständigen Kommunen dazu entschieden, die Warnung mittels Sirenen wieder fest zu installieren. Im Landkreis Wesermarsch gab es frühzeitig ein solches Vorgehen“, sagt Wenholt.

Umstellung

Gegenwärtig werden die vorhandenen Sirenen auf eine digitale Technik umgestellt. Die Besonderheit liege darin, „dass diese durch die Großleitstelle Oldenburg Land und darüber hinaus über ausgewählte digitale Funkgeräte der Feuerwehren ausgelöst werden können. Diese Anpassung der Sirenentechnik ist eine bedeutsame Verbesserung im Katastrophenschutz.“

Die Umstellung ist laut Wenholt der Grund dafür, dass nicht überall in der Wesermarsch die Sirenen ertönten. „Rund die Hälfte der Sirenen ist bereits auf die neue Technik umgestellt. Die andere Hälfte ist bisher nur für die herkömmliche Aktivierung einsatzbereit, soll aber bis Ende des Jahres umgerüstet sein.“ Insgesamt nehmen Land, Landkreis und die neun Städte und Gemeinden auf Grundlage der Entscheidung des Kreisausschusses circa 273 000 Euro für diese Umrüstung in die Hand.

warn-App

Neben den Sirenen ist die Katwarn-App für den Landkreis Wesermarsch ein bedeutsames Kommunikationsmittel: „Die im Landkreis Wesermarsch eingesetzte Warn-­App Katwarn wurde beim bundesweiten Warntag über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe angesteuert, um auch hier die Funktion zu testen“, sagt Rainer Zon. Er ist der Katastrophenschutzbeauftragte des Landkreises Wesermarsch. „Der Landkreis Wesermarsch wird seinerseits weiterhin seine üblichen Probealarme der Sirenen und Katwarn am vierten Donnerstag im April und November jeden Jahres durchführen.“ Ziel sei es, so Zon, „die Bevölkerung zu sensibilisieren, damit sich Bürgerinnen und Bürger in Notlagen auskennen und wissen, was nach einer Warnung zu tun ist.“

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