Wesermarsch Vor Trickbetrügern in der Wesermarsch warnt einmal mehr die Polizei. Aktueller Anlass ist ein Fall in Lemwerder, bei dem eine 80-jährige Frau fast um 900 Euro betrogen worden wäre.

„Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden“, warnt die Polizei. „Die Methode ist immer dieselbe: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel ,Gebühren‘ zu bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird.“

Generell rät die Polizei bei Gewinnversprechen:  Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben. Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern zahlen Sie keine Gebühren und wählen Sie keine gebührenpflichtige Sondernummern;   Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.  Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter (Telefonnummer, Adresse, Kontodaten, Kreditkartennummern).  Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren Sie sich seine Antworten;  Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen.  Bleiben Sie misstrauisch und legen Sie im Zweifel auf.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In Lemwerder hatten Unbekannte telefonisch eine 80-jährige Frau über einen angeblichen Gewinn in Höhe von 38.700 Euro informiert. Da sich die Frau wirklich bei einem Gewinnspiel mitgemacht hatte, war sie sehr erfreut über diese Nachricht. Um den angeblichen Gewinnkoffer zu erhalten, sollte sie lediglich „eine kleine Versicherungs- und Übergabegebühr“ in Form so genannter Steam-Karten begleichen, Guthabenkarten, die im Internet einzulösen sind. Davon sollte sie 18 Stück zu je 50 Euro kaufen. Zum Glück für die Frau wurde die Mitarbeiterin der Rossmann-Filiale stutzig und rief die Polizei. Die ermittelt nun wegen versuchten Betrugs.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.