Burhave Forschungs- und Vermessungsarbeiten im Wattenmeer lösten am Mittwochabend einen Einsatz der Wasserretter der DLRG-Ortsgruppe Butjadingen und des beim Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch stationierten Rettungshubschraubers „Christoph 26“ aus. Es musste jedoch niemand gerettet oder geborgen werden.

Nach Auskunft von DLRG-Pressesprecher Markus Felske alarmierten Passanten, die sich am Burhaver Strand aufhielten, kurz nach 20 Uhr die Rettungsleitstelle in Oldenburg, weil sich im Watt zwischen Burhave und Bremerhaven beziehungsweise Wremen drei Personen aufhielten. Die selbst mit einem Fernglas aufgrund der Entfernung kaum auszumachenden „Wattwanderer“ liefen scheinbar ziellos hin und her und machten trotz auflaufenden Wassers und einbrechender Dämmerung keine Anstalten, das Watt zu verlassen.

Die Schnelle Einsatz-Gruppe (SEG) der DLRG-Ortsgruppe rückte unter der Leitung von Cord Janßen mit neun Wasserrettern aus. Sie ließen am Wattensteg am Burhaver Strand ein Schlauchboot zu Wasser und machten sich zum Teil auch zu Fuß auf den Weg zu den Personen.

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Zusätzlich wurde zur Unterstützung der Rettungshubschrauber „Christoph 26“ aus Sande angefordert. Der ist speziell für die Wasserrettung ausgestattet.

Während die Rettungsschwimmer zu einer Person im Watt Kontakt aufnahmen, wurde an anderer Stelle ein Mitglied der Hubschrauber-Crew mit einer Seilwinde zu einer Person herab gelassen. Es stellte sich heraus, das es sich um Forscher handelt, die sich mit einem Boot trocken fallen lassen hatten, um im Wattenmeer Forschungs- und Vermessungsarbeiten vorzunehmen. Da kein Notfall vorlag, wurden die Rettungsmaßnahmen eingestellt.

Obwohl es sich somit um einen Fehlalarm handelte, lobte Markus Felske das umsichtige Handeln der Passanten, die die scheinbare Gefahr erkannt, umgehend die Rettungskräfte verständigt und die Personen im Watt nicht aus den Augen gelassen hätten. Der Pressesprecher wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass auch die für die Wasserrettung zuständigen DLRG-Ortsgruppen rund um die Uhr über die Notrufnummer 112 zu erreichen sind.

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Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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