LEMWERDER Eigentlich hätte die zweite Weihnachtsparty der Jusos ein voller Erfolg sein können. Da war es traurig, dass einige angetrunkenes Besucher das Vergnügen trübten. Nach Angeben der Veranstalter wurde eine Herrentoilette zerstört, und nach dem Platzverweis gegen die Randalierer gingen draußen Scheiben zu Bruch.

Fete vorzeitig beendet

Einige der Besucher waren bereits stark alkoholisiert angereist und richteten im Gebäude und im Außengelände diverse Schäden an. Eine drohende Messerstecherei bekamen die Sicherheitskräfte zum Glück schnell im Griff. Ein Notruf wegen eines anderen Delikts erforderte dann doch noch den Einsatz der Polizei, und so war die Veranstaltung gegen drei Uhr vorzeitig beendet. Nach Angaben von Partyteilnehmern ging es um sexuelle Belästigung, was die Polizei inzwischen bestätigte. „Alle Beteiligten sind aber bekannt“, sagte eine Polizei-Sprecherin.

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Nach Beobachtungen des Juso-Vorsitzenden Jan Olof von Lübken war ein großer Teil der Straftaten von Auswärtigen begangen worden. Leider werde es wohl die letzte Veranstaltung dieser Art sein, erklärten von Lübken und Dominik Ohl vom neunköpfigen Organisatoren-Team übereinstimmend. „Wir könne dafür die Verantwortung nicht mehr übernehmen“, sagte von Lübken, den nun befürchtet, dass das Team für Schäden aufkommen muss.

Sicherheitsleute gelobt

Er lobte aber auch das Engagement des Sicherheitspersonals. Die Organisatoren bedauern die Zwischenfälle, die sich hauptsächlich außerhalb der Ernst-Rodiek-Halle abgespielt hatten besonders deshalb, weil die Stimmung drinnen eigentlich gut und friedlich gewesen war. Mehr als 400 Gäste hatten sich zur „Party in den 4. Advent“ eingefunden. Zeitweise gab es sogar einen Einlassstopp.

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Jan Lehmann / freigestellter Betriebsratsvorsitzender / Politikredaktion
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