Stollhamm Große Freude bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stollhamm: Sie sind jetzt im Besitz einer Wärmebildkamera. Eine große Zuwendung der Familie Felske, die anlässlich des Trauerfalls des ehemaligen stellvertretenden Ortsbrandmeisters Ralf Felske um Spenden für die Feuerwehr Stollhamm gebeten hatte, hat die Finanzierung des neuen Ausrüstungsstücks ermöglicht, ebenso wie die Oldenburgische Landesbrandkasse.

Die Gemeinde muss hierfür keine Kosten übernehmen. Und nicht nur das: Wie Ortsbrandmeister Lutz Kühl berichtet, können alle umliegenden Feuerwehren diese Wärmebildkamera anfordern. „Die Kameraden aus Stollhamm werden dann mit der entsprechenden Mannschaftsstärke ausrücken und die Kamera bedienen“, sagt Markus Felske.

Eine erste Einweisung haben die Feuerwehrmänner bereits erhalten, nun werde die Handhabung der neuen Technik trainiert. „Geschult werden alle 23 aktiven Einsatzkräfte der Feuerwehr Stollhamm. Die Handhabung ist relativ leicht, aber es gehört ein wenig Übung dazu, die richtigen Einstellungen zu finden und das Bild richtig zu interpretieren“, sagt Markus Felske.

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Diese Beschaffung bedeute aber nicht nur mehr Sicherheit für die Bürger in Stollhamm, sondern für alle Einwohner der Gemeinde Butjadingen, da bisher keine Butjenter Feuerwehr im Besitz einer Wärmebildkamera war. Damit sei das Spendengeld im Sinne des Verstorbenen verwendet worden, und die Feuerwehr dankt allen, die dies ermöglicht haben.

Die Einsatzmöglichkeiten einer Wärmebildkamera seien vielfältig: Mit ihrer Hilfe könnten Menschen in verrauchten Räumen schneller gefunden und gerettet werden. Auch Glutnester und Schwelbrände könnten lokalisiert werden, ohne dass auf Verdacht Wände oder Decken aufgerissen werden müssten. Bei der Suche nach Vermissten im Gelände werde die Kamera ebenfalls eine große Hilfe sein. Die Feuerwehr könne somit noch effektiver und gezielter arbeiten.

„Es gab in der Vergangenheit durchaus Einsätze, bei denen eine Wärmebildkamera hilfreich gewesen wäre. Bei aufwendigen Suchaktionen nach Vermissten wurde bisher auf Wärmebildkameras zurückgegriffen, die aus Ovelgönne oder Rodenkirchen zur Einsatzstelle gebracht wurden – was ja durchaus eine gewisse Zeit dauert“, erläutert Markus Felske.

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