Stadland Katzen sind nicht immer häuslich. Doch wer seinem samtpfötigen Tier erlaubt, die Wohnung zu verlassen, sollte dafür sorgen, dass es kastriert und mit einem Chip gekennzeichnet ist. Das betont Bürgermeister Klaus Rübesamen.

Sieben Tiere aufgegriffen

Mit gutem Grund: Seit Jahresbeginn hat der Bauhof der Gemeinde sieben streunende Katzen aufgegriffen – durchaus gepflegt, aber eben nicht kastriert und gechipt. Und damit verstoßen die Besitzer dieser Haustiere gegen die „Verordnung über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen“, die die Gemeinde 2016 erlassen hat.

Dieser Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro geahndet werden kann. Manchmal kann der ehrenamtlich tätige Tiersuchdienst die Besitzer auffinden.

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Erst zum Tierarzt

Für die Gemeinde sind streunende Katzen keine Kleinigkeit, denn sie muss diese Tiere auf eigene Kosten versorgen, wenn sie den Besitzer nicht ausfindig machen kann. Für die tierärztliche Grundversorgung – Kastration, Einsetzen eines Chips und eventuell Entwurmung – werden 200 Euro fällig. Das summiert sich, wenn viele Katzen unterwegs sind.

Nach der Erstversorgung gibt die Gemeinde die Katzen an das Tierheim in Nordenham ab, das sich weiter um sie kümmert.

Bürgermeister Klaus Rübesamen warnt im gleichen Atemzug freundliche Mitmenschen, die herrenlose und streunende Katzen aus Tierliebe füttern: Laut Gesetz gelten sie in diesem Fall als Eigentümer der Tiere. Mit allen Rechten und Pflichten. Und das kann im Zweifelsfall für sie ziemlich teuer werden.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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