Schwei /Reitland An allen vier Feuerwehrhäusern in Stadland besteht Reparatur- und Renovierungsbedarf – auch in Schwei und Reitland. Das hat sich jetzt im Feuerwehrausschuss des Rates gezeigt.

Kosten im Auge behalten

Doch Abhilfe ist auf dem Weg: Mit dem geplanten Anbau in Schwei soll ein Architekt beauftragt werden, empfahl der Ausschuss einstimmig auf Antrag des WPS-Fraktionsvorsitzenden Hans Schwedt. Der Planer soll die Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse (FUK) und des Feuerwehrbedarfsplans der Gemeinde ebenso im Auge behalten wie die Kosten, waren sich die Mitglieder des Ausschusses einig.

Wie Ortsbrandmeister Kim Klinkenberg mitteilte, haben er und seine Kameraden schon einige Vorplanungen erstellt. Doch jetzt kommen sie ohne fachliche Unterstützung nicht mehr weiter. Die Mängel des Feuerwehrhauses sind ähnlich wie die in Rodenkirchen und Seefeld: Weder die Schwarz/Weiß-Trennung noch die Geschlechtertrennung können verwirklicht werden, obwohl sie vorgeschrieben sind.

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Zu diesen längst bekannten Mängeln, die die Feuerwehrunfallkasse schon angemahnt hat, kommen weitere, die jetzt bei einer Sicherheitsbegehung festgestellt worden sind. Seit Jahren ein Nadelöhr ist die Zufahrt zum Feuerwehrhaus: Sie ist zu schmal, als dass Abfahrende und Ankommende im Alarmfall sicher getrennt werden könnten.

Die Planungskosten für den Anbau, der nach hinten heraus errichtet werden soll, werden im Haushalt 2019 vermerkt, die Baukosten im Haushalt 2020.

Es regnet durch

Einig war sich der Ausschuss auch darin, dass die Dachfenster erneuert werden können, bevor der Anbau errichtet wird. Auf Antrag von Wilfried Schellstede (SPD) empfahl der Ausschuss einstimmig, von drei Firmen Kostenvoranschläge für Kunststofffenster einzuholen. Ortsbrandmeister Kim Klinkenberg hatte zuvor deutlich gemacht, wie sehr die Zeit drängt: Regen leckt durch, „und irgendwann sind Wände und Fußboden feucht“.

Auch am Reitlander Feuerwehrhaus steht es nicht zum Besten, wie Ortsbrandmeister Robert König in der Einwohnerfragestunde deutlich machte. Im feuchten Frühjahr ist im Außengelände der Boden weich geworden, wodurch die Pflastersteine versackt sind. Dieses Problem haben die Feuerwehrleute inzwischen selbst gelöst. Weitere Probleme wie lose Fliesen an der Wand der Fahrzeughalle und einige nicht schließende Fenster muss der Bauhof der Gemeinde beheben.

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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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