Rodenkirchen Schwere Verbrechen kommen in Stadland sehr selten vor: Der letzte Mord in Rodenkirchen geschah fast auf den Tag genau vor 50 Jahren.

In der Nacht zum 28. Januar 1971 wurde ein 60-jähriger Landwirt getötet. Weniger als 24 Stunden später hatte die Polizei die drei Täter gefasst, knapp 15 Monate später verurteilte ein Schwurgericht in Oldenburg das Trio zu hohen Freiheitsstrafen.

Der Bauer lebte allein auf seinem Hof an einem Wirtschaftsweg bei Rodenkirchen. Das Täter-Trio klingelte nachts gegen 3 Uhr bei ihm, und weil der 60-Jährige eine vertraute Stimme zu erkennen glaubte, öffnete er die Tür. Einer der Täter, ein 22-jähriger Rodenkircher, schlug mit einem Schlagring auf ihn ein, während die beiden anderen, der 18-jährige Bruder des 22-Jährigen und ein 29-Jähriger, die Wohnung durchsuchten.

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Die Beute stand in einem geradezu lächerlichen zu dem menschlichen Leid, das ihretwegen verursacht worden war: 600 Mark in bar, etwas Schmuck und drei Fernrohre.

Die Mordkommission aus Oldenburg und die Nordenhamer Kriminalpolizei unter der Leitung von Otto Scatulla ermittelten und machten den 22- und den 29-Jährigen noch am selben Tag dingfest; den 22-Jährigen nahmen die Beamten in der folgenden Nacht um 2 Uhr in seiner Wohnung in Rodenkirchen fest. Alle drei waren geständig.

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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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