Rodenkirchen Auf ein turbulentes Jahr 2017 blickte die freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen bei der Jahreshauptversammlung zurück. Im Feuerwehrhaus erinnerten Ortsbrandmeister Lars Stratmann und sein Stellvertreter Detlef Hans an zahlreiche Einsätze. Außerdem standen mehrere Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung. Der Jahresrückblick machte deutlich, wie wichtig eine Feuerwehr für eine Gemeinde ist. Denn Insgesamt 59 Mal rückte die Wehr in 2017 zu Einsätzen aus.

Es gab zwar auch elf Fehlalarme, aber elf Brandeinsätze und 35 Hilfeleistungen unterstreichen den hohen Wert der freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen. Zu einzelnen Einsätzen zeigte Lars Stratmann auf seiner Power-Point-Präsentation Bilder, die nachhaltig im Gedächtnis der Beteiligten blieben. Manchmal mit gutem Ausgang, manchmal aber auch mit traurigem. Neun Menschen konnten aus einer akuten Gefahr heraus gerettet werden. Es gab allerdings auch vier Todesfälle, bei denen die Feuerwehrleute machtlos waren.

Ein erfreulicher Höhepunkt im Jahr 2017 war das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehr in Rodenkirchen anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr. Trotz teilweise schlechten Wetters bekam die Veranstaltung von allen Seiten viel Lob. Die Anwerbung von Jugendlichen steht auch auf der Zielvorgabe für das Jahr 2018.

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Derzeit zählt die freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen 47 aktive Mitglieder und zwölf Kameraden in der Altersabteilung. Dazu kommen 21 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr. Wie wichtig die Nachwuchsgewinnung ist, zeigt ein Blick auf die Altersstruktur: Nur elf der 47 aktiven Mitglieder sind unter 28 Jahre alt. „Das ist ein bisschen bedenklich“, sagte Lars Stratmann.

Mangelnden Einsatz kann den Freiwilligen nicht vorgeworfen werden. Insgesamt 9718 Dienststunden und 2433 Einsatzstunden kamen 2017 zusammen. Zusammen mit den Lehrgangs- und Dienstsportstunden kommt jedes Mitglied auf durchschnittlich 287,49 Stunden im Jahr 2017. „Das sind fast zwei Monate Arbeitszeit, die jeder Kamerad pro Jahr für die Feuerwehr opfert“, lobte Lars Stratmann den Einsatz. Gelobt wurden die Kameraden auch von zahlreichen Ehrengästen. „Es gilt an dieser Stelle, Danke zu sagen“, meinte zum Beispiel Bürgermeister Klaus Rübesamen, „für den Einsatz und Mut, den dieses Ehrenamt abverlangt“. Schließlich sei es manchmal nach einem heiklen Einsatz nicht einfach, nach Hause zurückzukehren.

Klaus Rübesamen kam zusätzlich die Ehre zuteil, etliche Ehrungen vorzunehmen. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Sönke Drage, Artem Wilhelm und Holger Naß ausgezeichnet. Schon 25 Jahre sind Kirsten Geil, Stephan Janßen und Thomas Nemeyer dabei. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Christof Diedrich geehrt. Dieter Kinast übt dieses Ehrenamt sogar schon seit 40 Jahren aus. Ein halbes Jahrhundert stehen Gerd Ahlhorn und Dieter Raßmann für die Wehr bereit. Erwin Meyer gehört der freiwilligen Feuerwehr sogar schon seit 55 Jahren an. Getoppt wird dies nur noch von Günther Harde, der seit 60 Jahren dabei ist. Außerdem erhielt Harald Rohde für seine Dienste die Kreisverbandsmedaille.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jürgen Hahn nahm anschließend die Beförderungen vor. Yannik Diehm und Jesco Hoffmann erreichten den Dienstgrad des Feuerwehrmanns. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Hannes Weeken und Malte Wiemer ernannt. Florian Oellrich ist nun Löschmeister und Lars Stratmann Hauptlöschmeister.

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