STADLAND /RODENKIRCHER OBERDEICH Ein 36 Jahre alter Quadfahrer aus Nordenham ist am Sonnabend gegen 18 Uhr bei Dunkelheit auf der wenig befahrenen Kreisstraße 192 in der Bauerschaft Rodenkircher Oberdeich in der Gemeinde Stadland ungebremst gegen einen Trecker geprallt. Der 36-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Rettungswagen in eine Klinik in Bremerhaven eingeliefert.

Nach Polizeiangaben hatte der Quadfahrer insbesondere schwerste Kopf- und Rückenverletzungen erlitten. Der 40 Jahre alte Treckerfahrer aus der Bauerschaft Oberdeich blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt.

Hinten am Trecker war ein Schieber befestigt, mit dem der Fahrer die verschmutzte Kreisstraße, die Mühlhörner Hellmer heißt, gesäubert hatte. Er hatte dabei etwas zurückgesetzt zum Straßenrand und stand nun schräg auf der Fahrbahnseite des entgegen kommenden Quadfahrers, als sich der Aufprall ereignete.

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Möglicherweise hatte der Fahrer des kleinen Kraftfahrzeugs mit vier Rädern das Licht des Treckers in der Dunkelheit nicht gesehen.

Nach Polizeiangaben war die Arbeitsstelle von dem unfallbeteiligten Treckerfahrer in keinster Weise gesichert worden.

Wie die Polizei Sonntag mitteilte, ist der Zustand des Quadfahrers nach Auskunft der Ärzte lebensbedrohlich.

Zur Klärung der Unfallursache rückte am Sonnabend die Tatortermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch an.

Die Staatsanwaltschaft schickte einen Gutachter, der noch am Abend an der Unfallstelle seine Arbeit aufnahm.

Die Polizei setzte bei der Beweissicherung das fotografische Messverfahren „Phidias“ ein, um den Unfallhergang möglichst genau rekonstruieren und dokumentieren zu können.

Für ausreichende Ausleuchtung der Unfallstelle sorgte die von der Polizei angeforderte Ortsgruppe Nordenham des Technischen Hilfswerkes mit 16 Helfern.

Wie THW-Ortsbeauftragter Michael Haferkamp und der Einsatzleiter, Zugführer Uwe Blank, auf Anfrage der NWZ erläuterten, kamen neben Strahlern und der Leuchttraverse auf dem Kranwagen zwei „Powermoon“ genannte Lichtballone zum Einsatz, die blendfrei so viel Licht geben, dass damit ein halbes Fußballfeld ausgeleuchtet werden könnte.

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Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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