Nordenham Nach dem deutlichen Anstieg von 197 Strafbefehlen im Jahr 2017 auf 270 im Jahr 2018 hat die Zahl der Strafbefehle des Amtsgerichts Nordenham im Jahr 2019 weiter zugelegt.

304 Strafbefehle waren es 2019. Die Zahl der Anklagen gegen Erwachsene ist jedoch nicht wie in den Vorjahren im Gegenzug deutlich gesunken. Sie hat leicht zugelegt: von 187 auf 202.

Dies geht aus der Jahresstatistik 2019 des Gerichts hervor, die Direktorin Dr. Ann-Katrin von der Heide vorgelegt hat. Das Amtsgericht Nordenham ist zuständig für Nordenham und die Gemeinden Butjadingen und Stadland.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Eine Zunahme der Strafbefehle ist in gewisser Weise erfreulich. Denn wenn statt Strafanklage erheben zu müssen ein Strafbefehl erlassen und vom Betroffenen akzeptiert wird, muss keine gerichtliche Hauptverhandlung stattfinden. Das entlastet die Arbeit des Amtsgerichts.

Strafbefehle werden allerdings nur rechtskräftig, wenn kein Einspruch erhoben wird. Sie sind möglich in Fällen, in denen eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr auf Bewährung (sofern ein Verteidiger beteiligt ist) verhängt werden soll oder eine Geldstrafe oder zum Beispiel die Entziehung der Fahrerlaubnis.

Es sind somit „einfachere“ Fälle oder solche, bei denen der Angeklagte von vorneherein geständig ist. Meistens geht es um Geldstrafen – zum Beispiel wegen Ladendiebstähle, kleinere Betrügereien oder Körperverletzungen oder Unfallflucht. Strafbefehle sind bei Jugendlichen und Heranwachsenden nicht zulässig.

2019 gab es in der nördlichen Wesermarsch 89 Anklagen gegen Jugendliche und Heranwachsende. Im Jahr zuvor waren es 79.

Die Zahl der Anordnungen der Ermittlungsrichterin ist von 138 auf 133 gesunken.

115 Fälle von Ordnungswidrigkeiten sind deutlicher weniger als im Jahr 2018. Da waren es 138.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.