Fest mit Liveband und grosser Tombola

Ihr 80-jähriges Bestehen feiert die Freiwillige Feuerwehr Schwei am Sonnabend, 22. August. Beginn ist um 19 Uhr im Festzelt vor dem Feuerwehrhaus. Für die Musik sorgen die Liveband Lightfire und DJ Nils Meier. Bei einer großen Tombola können die Gäste attraktive Preise gewinnen.

Am 8. Februar 1929 war die Wehr gegründet worden. Bis 1934 wurde sie von Hermann Menze geleitet. Es folgten Diedrich Bohlen (1934-1935) und Gustav Gagelmann (1935-1945), Folkert Lüers (1945-1953), Gustav Gagelmann (1953-1961), Jacob Rick (1961-1964), Hans Ehlers (1964-1972) und Rudolf Bookmeyer (1972-1978) sowie Klaus Klinkenberg (1978-2000). Seit 2000 ist Ortsbrandmeister Jürgen Hahn im Amt. Die Wehr gehört seit 1974 der Gemeinde Stadland an.

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Ein Festzelt wird beim Feuerwehrhaus aufgestellt. Der Festakt beginnt um 19 Uhr.

Schwei/ULS Im Februar des Jahres 1929 war es laut den Wetteraufzeichnungen extrem kalt. Die bislang niedrigste Temperatur in Deutschland wurde im niederbayerischen Pfaffenhofen gemessen. Sie lag bei arktischen minus 37,8 Grad Celsius. Auf der Ostsee kam die Schifffahrt wegen des Eises zum Erliegen. Und auch die Weser war dicht, als am 8. Februar 1929 die Ortswehr Schwei von 24 Bürgern gegründet wurde.

Moderne Unterkunft

Nach den Aufzeichnungen der Feuerwehr Schwei war Hermann Menze der erste Ortsbrandmeister. Der „Hauptmann“ leitete die Wehr bis 1934. Als Feuerwehrfahrzeug diente den Männern zunächst ein älteres Auto. Modern war indes die Unterkunft der Feuerwehrleute: Bereits im Jahr der Gründung war ein Feuerwehrhaus mit einer zusätzlichen Wohnung errichtet worden. Im Jahr 1952 erfolgte der Anbau eines Trockenturms, 1972 kam ein Schulungsraum hinzu. 1974 wurden zwei Fahrzeugboxen angebaut.

Am 12. Februar 1989, 60 Jahre nach der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schwei, wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen: Die Feuerwehrleute weihten ihre neue Unterkunft ein, weil das alte Gebäude den wachsenden Anforderungen nicht mehr genügte und für die Ausrüstung auch nicht mehr ausreichte. Um den steigenden Aufgaben gerecht zu werden, wurden die Fahrzeuge in den zurückliegenden Jahren immer wieder durch modernere Anschaffungen ersetzt.

Frauen im Einsatz

Während des Zweiten Weltkrieges hatte die Schweier Wehr einen starken Aderlass hinnehmen müssen. Doch die Einsatzbereitschaft wurde im Gegensatz zu anderen Wehren aufrechterhalten. Das war dem Einsatzwillen von 14 Schweier Frauen zu verdanken, welche ab 1943 für die Männer einsprangen, die im Krieg waren. Bis 1954, so die Chronik – die Homepage der Wehr wurde von Nils Meier und Thorsten Müller erstellt –, füllten die Frauen die vakanten Plätze in der Wehr aus.

Die Wehr, der zurzeit 42 aktive Feuerwehrleute und zehn Mitglieder der Altersabteilung angehören, ist gut gerüstet. Jugendwartin ist Jasmin Brunken. Nach Auskunft von Ortsbrandmeister Jürgen Hahn besteht seit gut fünf Jahren eine Patenschaft mit der Feuerwehr Heiligenberg. Zum Fest am 22. August werden die Kameraden aus dem Luftkurort über dem Bodensee mit einer Abordnung anrücken. Stadlands Bürgermeister Boris Schierhold fällt eine besondere Aufgabe zu: Er soll das Fass Freibier anstechen.

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