Neuenkoop Feierlich ging es im Feuerwehrhaus Neuenkoop zu. Denn neben den Glückwünschen, mit denen fünf Mitgliedern für ihre jahrzehntelange Treue gedankt wurde, konnten auch zwei Beförderungen ausgesprochen werden. Eigentlich war das schon auf der Jahreshauptversammlung im Januar geplant. Nun freute sich Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp, das Versäumte nachholen zu können.

Sven Harms darf sich nun Oberfeuerwehrmann nennen. Gemeindejugendwart Arndt Hollmann wurde vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister befördert.

Danach ging es mit dem „Küken“ der zu ehrenden Mitglieder weiter. Am 1. Februar 1994 war Ralf Ahrens der Ortswehr beigetreten. Viele Lehrgänge hat der Oberlöschmeister, der sich heute als Gruppenführer engagiert, seitdem absolviert. Besonders dafür, dass er beim Umbau des Feuerwehrhauses immer da war, wurde ihm herzlich von Ortsbrandmeister Günther Schwarting gedankt.

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Einsatz für die Wehr

Schwartings Stellvertreter, Sven Bolte, übernahm es, Horst Heeren für 40-jährige Mitgliedschaft zu danken. Seit dem Eintritt am 15. August 1979 und dem Absolvieren vieler Lehrgänge engagiert sich Heeren auf vielfältige Weise. Von 1980 bis 1996 übernahm er das Amt des Schriftführers, von 1981 bis 1983 war er Gemeindejugendfeuerwehrwart und 1987 bis 2005 stellvertretender Ortsbrandmeister. Er trieb die Gründung des Fördervereins maßgeblich voran. Als Schriftwart und Sicherheitswart ist das Mitglied seit 2005 aktiv.

18 Jahre lang sei Gerd Kortlang sein Vorgänger gewesen, freute sich Günther Schwarting und gratulierte Kortlang zu 50 Jahren in der Feuerwehr Neuenkoop. „Auch er ist nicht auf die Welt gekommen, um sich Freunde zu machen. Genau wie ich, sagt er immer gerade heraus, wo es lang geht“, verglich Klaus Niekamp zum Vergnügen der Anwesenden die direkte Art des Kameraden mit der eigenen. Er zolle dem Brandmeister, der neben dem großen Engagement für das Löschwesen seinen landwirtschaftlichen Betrieb aufbaute, großen Respekt. sagte der Gemeindebrandmeister.

Viel für die Allgemeinheit getan hatten auch die anderen beiden Jubilare, die vor einem halben Jahrhundert in den Feuerwehrdienst eintraten. Der 1. Hauptfeuerwehrmann Hans Hedenkamp war lange Zeit Gruppenführer, stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart und engagierte sich im Festausschuss. Heute ist der, für seine 25-jährige Vorstandsarbeit im Musikwesen ausgezeichnete, Kamerad Sprecher der Alterskameraden.

Erwin Böse habe ihn an seine Leistungsgrenze geführt, scherzte Niekamp bei seinen Glückwünschen. Denn dem Löschmeister, der am 1. Dezember 1969 in die Ortswehr eintrat, gefiel es gar nicht, mit 62 Jahren in die Altersabteilung wechseln zu müssen. Er nutzte die kurze Zeit später in Kraft tretende Gesetzesänderung, wieder in den aktiven Dienst zurückkehren zu können. „Wahrscheinlich bleibt er jetzt die nächsten zehn Jahre 66,5“, hieß es.

Familie Feuerwehr

„Wer einmal eingetreten ist, bleibt dabei, denn Feuerwehr ist wie Familie“, gratulierte Kreisbrandmeister Heiko Basshusen. Von Bürgermeister Hartmut Schierenstedt gab es für alle Jubilare als Anerkennung die Ehrengabe der Gemeinde.

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