Neuenfelde Gut aufgestellt startete die Feuerwehr Neuenfelde ins neue Jahr. Das wurde am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung deutlich. Im Vorjahr gab es zwei Einsätze für die 23 aktiven Kameraden. Die Zeit für Aus- und Fortbildungen sei davon jedoch unabhängig, denn im Notfall müsse man schließlich auf alle Situationen vorbereitet sein, lobte Kreisbrandmeister Heiko Basshusen, der mit Vertreter Ralf Hoyer an der Veranstaltung teilnahm, den ehrenamtlichen Einsatz der Ortswehr.

Nachdem 2012 eine Lagebesprechung mit der Festlegung von Maßnahmen im Brand- oder Störfall an einer Neuenfelder Biogasanlage durchgeführt worden war, wird die Ortswehr in diesem Jahr einen Betrieb in Vorwerkshof näher unter die Lupe nehmen. Ein Lageplan, der im Fahrzeug hinterlegt wird und in dem wichtige Punkte eingetragen sind, ist bereits in Arbeit und soll danach noch stetig erweitert werden.

972 Dienststunden ohne Wettkämpfe, Lehrgänge oder Versammlungen wurden im Jahr 2012 im Dienstbuch notiert. Etwas Sorge bereitet jedoch das Durchschnittsalter, das von 42 auf 43 Jahre angestiegen ist, so Ortsbrandmeister Uwe Harms.

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Dass das Durchschnittsalter steigt, wenn die Zahl der Mitglieder unverändert bleibe, sei doch ganz natürlich, scherzte Bürgermeisterin Traute von der Kammer, die genau wie Stadtbrandmeister Jürgen Zech und zahlreiche Ratsmitglieder zu den Gästen der Versammlung zählte. Dem Nachwuchsproblem sei man sich jedoch durchaus bewusst und arbeite daran, Kinder und Jugendliche für den ehrenamtlichen Dienst zu begeistern. Einen Zuschuss für das im kommenden Jahr stattfindende Jugend-Kreiszeltlager in Elsfleth sagte die Bürgermeisterin zu.

Der Dienstpokal ging in diesem Jahr an Torsten Büsing, der knapp vor Egon Bunjes lag. André Freitag wurde zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Über eine Beförderung zum 1. Hauptfeuerwehrmann konnten sich Torsten Bar und Detlef Harms freuen.

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