Köterende „Wenn es mit dem Miteinander gut läuft, dann bekommt man auch viel fertig“, dankte Ortsbrandmeister Mathias Arning auf der Jahreshauptversammlung für das große Engagement und die gute Kameradschaft, die von allen Mitgliedern bei der Feuerwehr Köterende gepflegt wird. Nicht nur neue Tore und Fenster konnten so in den vergangenen beiden Jahren ins Feuerwehrhaus eingebaut werden, sondern auch die langersehnte Absauganlage wurde in Auftrag gegeben. Außerdem ging es zur Baubesprechung für das neue Einsatzfahrzeug zu Schlingmann nach Dissen. Ende September soll das LF 10-6 geliefert werden.

Auf ein ruhiges Jahr mit vier Einsätzen blickte Arning in seinem Bericht zurück. Zu tun gab es für die aktuell 26 Männer und vier Frauen mit Lehrgängen, Übungen und Arbeitsdiensten allerdings auch ohne große Katastrophen genug.

Etwas bedauert wurde vom Ortsbrandmeister, dass genau wie bei den Ehrungen in den vergangenen Jahren auch dieses Mal kein Kreisfeuerwehrvertreter anwesend war. An interessierten Gästen mangelte es aber dennoch nicht im Dorfgemeinschaftshaus Kaeseberg.

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Hilfe bei Blackout

Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp übernahm es, vom Geschehen auf Kreisebene zu berichten. Rund 900 Einsätze hatte es 2019 in der Wesermarsch gegeben.

Wenig Verständnis zeigte der Gemeindebrandmeister dafür, dass es im digitalen Zeitalter keine genauen Zahlen darüber gibt. Sein Stellvertreter Sven Bolte berichtete, was auf Gemeindeebene bewegt werden konnte.

Fachbereichsleiter Michael Heibült, der genau wie viele Ratsvertreter gerne der Einladung gefolgt war, lobte die positive Begleitung in diesem Gemeindebereich beim geplanten Radwegebau. Falls die Einsatzkräfte bei Aus- und Fortbildungsmaßnahmen Schwierigkeiten mit Arbeitgebern hätten, sollen sie sich an den Bürgermeister wenden, riet er.

Die Feuerwehren mit Notstromaggregaten auszustatten, schlug Ratsmitglied Gerold Hohlen (Die Linke) in seinem Grußwort vor. Über drohende Ausfälle der Stromversorgung hatte man sich auch in der Feuerwehr Köterende bereits Gedanken gemacht. Die Feuerwehrhäuser könnten bei einem solchen „Blackout“ dann Anlaufstellen für die Bevölkerung werden, befürwortete Mathias Arning die Überlegungen.

Für Thomas Müller war es die letzte Versammlung in seiner Funktion als stellvertretender Ortsbrandmeister. Aus zeitlichen Gründen trat er nicht mehr zur Wahl an. Herzlich wurde ihm für die zwölf Jahre gedankt, die er dieses Amt inne hatte. Matthias Steenken wurde als sein Nachfolger vorgeschlagen. Am 24. März muss der Gemeinderat darüber abstimmen.

Einstimmig gewählt

Und genauso einstimmig wie die Wahl des stellvertretenden Ortsbrandmeisters ging es anschließend weiter: Cord Wenke, Lars und Tore Pape wurden zu Gruppenführern gewählt, Michael Reker und Dagmar Schwarting bleiben Schriftwart und Stellvertreterin, Cord Wenke und Lars Pape Atemschutzwarte, Stefan Schwarting und Tore Pape Funkwarte sowie Sebastian Engel und Heiko Hohnholz Sicherheitsbeauftragte. André Maas ist der neue Gerätewart für das LF8 und Heiko Hohnholz bleibt Gerätewart für das Tanklöschfahrzeug.

Verpflegungswarte bleiben Bernd Markwardt und Inge Heidenreich und Entsorger Lars Pape. Den Festausschuss bilden Michael Reker, Lars Pape, Bernd Markwardt, Inge Heidenreich und Dagmar Schwarting. Und Vertrauensleute für Bäke, Buttel, Köterende, Neuenhuntdorf und Neuenhuntdorfermoor bleiben Torsten Reker, André Maas, Dagmar Schwarting, Bernd Markwardt und Lars Pape.

Tobias Wichmann, der feierlich zum Oberfeuerwehrmann befördert werden sollte, konnte leider nicht an der Versammlung teilnehmen. Unabhängig davon, dass er als neuer stellvertretender Ortsbrandmeister vorgeschlagen ist, wie der Gemeindebrandmeister betonte, wurde Matthias Steenken vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister befördert.

Der Förderverein, der die Anschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges finanziell unterstützt, trifft sich am 20. Januar um 20 Uhr zur Hauptversammlung im Gerätehaus an der Köterender Straße 5.

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