Feuerwehr Köterende
Harter und fairer Kampf um jeden Liter

Elf Mannschaften wollten den Sieg: Es galt, möglichst viel Wasser mit diversen Hilfsmitteln von A nach B zu transportieren und dabei eine gute Figur zu machen.

Bild: Gabriele Bode
Die Freiwillige Feuerwehr Köterende besteht seit 85 Jahren. Der Geburtstag wurde mit unterhaltsamen Wasserspielen feuchtfröhlich gefeiert.Bild: Gabriele Bode
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Für die Musik war der Spielmannszug Neuenkoop-Köterende zuständig.Bild: Gabriele Bode
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Köterende 85 Jahre Feuerwehr Köterende – feuchtfröhlich wurde dieser Geburtstag rund ums Feuerwehrhaus gefeiert. Und das hatte keineswegs nur etwas mit den Getränken zu tun, die dort neben ausreichend Verpflegung selbstverständlich nicht fehlten. Vielmehr galt es, sich beim Wassertransport zu messen – sehr zum Vergnügen der zahlreich erschienenen Gäste.

Elf Mannschaften traten an, um möglichst viel Flüssigkeit von einem zum anderen Ende eines Parcours zu bringen – durch Rohre, per Eimer oder im Slalom mit der Schubkarre. Am Ende wurde gemessen, wer den höchsten Wasserstand im Bottich hatte.

85 Jahre seien eigentlich kein Jubiläum. Der Geburtstag werde aber zu etwas Besonderem, wenn die Feuerwehr Köterende einlade, gratulierte Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp den Kameraden. Auf sie sei in der Gemeinde sowie bei Einsätzen gemeinsam mit der Kreisfeuerwehr „stets Verlass“.

Als jüngste Feuerwehr der Gemeinde Berne ist sie 1933 mit einigen Neuenkooper Feuerwehrmitgliedern gegründet worden. Beim Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen werde er leider nicht mehr als Bürgermeister dabei sein können, scherzte Hartmut Schierenstedt, der als stellvertretender Kreisbrandmeister Grüße seiner Kollegen überbrachte.

Gerade mal ein Vierteljahrhundert jung war die Ortswehr, als Walter Rodiek eintrat. Er ist das dienstälteste Mitglied in Köterende und hat erlebt, wie sich im Laufe der Zeit die Technik veränderte. Sein größter Einsatz war, als die Wildbahn brannte. Aber auch, wie der Hof eines Nachbarn bei einem Gewitter Feuer fing, ist dem Hauptfeuerwehrmann noch gut in Erinnerung. Wann immer er kann, nimmt er an den Treffen der Kameraden teil.

Am äußersten Rand des Landkreises liegend, wird in Köterende und Neuenkoop nicht nur bei Einsätzen mit den Huder Ortswehren zusammen gearbeitet, sondern auch gemeinsam gefeiert.

Wie gut die Zusammenarbeit klappt, wurde bei der Siegerehrung nach dem Wettbewerb bewiesen. Dort schaffte es das gemischte Team aus Mitgliedern der Ortswehren Hude, Wüsting, Neuenkoop, Köterende und Weserdeich auf den ersten Platz. Das Landvolk Köterende belegte vor der Jugendfeuerwehr Neuenkoop-Köterende Platz zwei.

Einen großen Dank sprach Ortsbrandmeister Mathias Arning nicht nur den vielen Helfern aus, sondern insbesondere der Familie Grummer, die mal wieder ganz selbstverständlich ihr Grundstück für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte.

Viel Spaß gab es dort für den Nachwuchs auf der Hüpfburg und bei der Schatzsuche im großen Sandberg. Für beste Stimmung sorgte der Spielmannszug Neuenkoop-Köter-ende. Und genauso gesellig, wie die 85-Jahr-Feier begonnen hatte, klang sie auch mit einem gemütlichen Beisammensein aller Altersgruppen erst am späten Abend aus.

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