Köterende 253 Jahre freiwillige Feuerwehrarbeit wurden am Sonntag in Köterende gefeiert.

Was war denn da bloß vor einem halben Jahrhundert los, dass so viele auf einmal eintraten, fragte sich nicht nur der Berner Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp. Großen Respekt zollte er, genau wie alle anderen Gäste, den fünf Jubilaren, die in ihrer aktiven Dienstzeit wohl einen der größten technischen Wandel miterlebt haben. Was heute stattfinde, seien dagegen nur noch Feinheiten, so Niekamp

Viel ist in der Feuerwehrgeschichte geschehen. Und es sei noch gar nicht so lange her, dass die Kameraden in den Ruhestand verabschiedet wurden, sagte Ortsbrandmeister Mathias Arning. Angefangen im alten Feuerwehrhaus neben der damaligen Gaststätte, könne man sich den Rest denken, scherzte er und erinnerte an die damaligen Blaumänner statt der schwerer Sicherheitskleidung, an den Opel-Blitz als Einsatzfahrzeug, an die erfolgreiche, bis über die Landkreisgrenzen gefürchtete Wettkampftruppe oder das 1973/74 in Eigenarbeit gebaute neue Feuerwehrhaus auf dem Grundstück von Familie Grummer, bei dem sich die Jubilare jeder auf seine Weise einbrachten.

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Jeder ging in dieser Zeit seinen eigenen Weg. Manfred Wolff engagierte sich nicht nur als Gemeindebrandmeister sondern auch als stellvertretender Kreisbrandmeister. Schon damals hielt Hartmut Pacholke alles mit Fotos fest. Und auf das handwerkliche Geschick von Günther Kuhlmann, Erwin Vosteen und Gerd Müller konnte stets gezählt werden.

Während Hartmut Pacholke, dessen Ehrung eigentlich schon 2016 dran gewesen wäre, von Anfang an klar war, genau wie Vater und Opa der Feuerwehr beizutreten, führte bei Manfred Wolff und Gerd Müller ein kleiner Unfall auf einem nächtlichen Heimweg von einer Feier dazu, verrieten sie.

Die Feuerwehr sei ein Spiegel der Gesellschaft, sagte Niekamp. Durch den Fortschritt seien heute zwar die Ausrüstung sicherer, aber gleichzeitig auch die Einsätze gefährlicher als früher. Gerne übernahm er es zusammen mit seinem Stellvertreter Sven Bolte, den 1. Hauptfeuerwehrmännern Gerd Müller, Günther Kuhlmann und Erwin Vosteen, dem 1. Hauptbrandmeister Manfred Wolf und Hauptlöschmeister Hartmut Pacholke die Ehrenzeichen des oldenburgischen Feuerwehrverbands anzustecken. Von Bürgermeister Hartmut Schierenstedt und Fachbereichsleiter Michael Heibült gab es die Ehrenzeichen der Gemeinde.

Wenn im kommenden Oktober das neue Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Köterende geliefert ist, werden die fünf verdienten Mitglieder, die dieses Mal noch im alten Fahrzeug abgeholt wurden, selbstverständlich zu einer Fahrt darin eingeladen, hieß es.

Mit einem leckeren Essen, dazu passenden Getränken und vielen Erinnerungen wurden die 253 Jahre Feuerwehrarbeit dann würdig und in großer Runde gefeiert.

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