Köterende Obwohl Köterende zu den eher dünn besiedelten Gebieten der Gemeinde gehört, hat die freiwillige Feuerwehr dort die meisten aktiven Mitglieder von allen sechs Berner Ortswehren. Neben den aktiven 35 männlichen und vier weiblichen Feuerwehrleuten zählen außerdem zehn Alterskameraden zur Ortswehr.

„Hier gehört es anscheinend einfach zum guten Ton sich bei der Feuerwehr zu engagieren“, wurden die ehrenamtlichen Retter auf der Jahreshauptversammlung gelobt. Ein dickes Lob war auch für die Leistungen beim Gemeindewettkampf fällig. Sowohl beim Kuppeln als auch beim Löschangriff holte Köterende den ersten Platz. 1254 Stunden Arbeit kamen für die Lebensretter im vergangenen Jahr zusammen. Von großen Katastrophen blieb die Ortswehr aber 2012 verschont. Lediglich drei Einsätze und drei Alarmübungen gab es neben vielen Lehrgängen und Arbeitsdiensten zu verzeichnen. Ein Bauwagen in Ollenermoor und ein Komposthaufen in Hiddigwardermoor waren in Brand geraten. Außerdem wurden die Einsatzkräfte im Juli zu einem Verkehrsunfall auf der Neuenhuntdorfer Straße gerufen, bei dem der Fahrer leicht verletzt geborgen werden konnte. Im Februar nahm man das lange beantragte Beleuchtungsgerät in Empfang und am 23. März wurde der neue Gerätehausanbau feierlich eingeweiht. Fachbereichsleiter Michael Heibült dankte den Ehrenamtlichen für den riesigen Anteil an Eigenleistung, durch die dieses Projekt trotz der klammen Gemeindekasse verwirklicht werden konnte.

In einstimmiger Wiederwahl wurden Lars Pape, Mathias Steenken und Ralf Ahrens erneut zu den Jugendwarten der Wehr ernannt, bevor Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp die Beförderungen von fünf Kameraden übernahm. Sören Wolff, Andre Maas, Michael Reker und Torsten Reker wurden nach erfolgreich absolvierten Truppenführerlehrgängen zu Hauptfeuerwehrmännern. Neue Schulterstücke gab es vom Gemeindebrandmeister für Mathias Steenken, der vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister befördert wurde. Die Ehrung für die langjährige Mitgliedschaft, die als nächstes auf der Tagesordnung stand, übernahm die stellvertretende Bürgermeisterin Karin Logemann. Atemschutzwart Cord Wenke, der seit 25 Jahren der Ortswehr angehört, wurde neben der Urkunde des Landkreises und der dazugehörigen Nadel das Ehrenzeichen der Gemeinde überreicht. Der Pokal für das diensteifrigste Mitglied ging an Lars Pape, der sich vor Thomas Müller und Mathias Arning platzieren konnte. Ein großer Termin in Köterende wird in diesem Jahr der 31. August sein, an dem der 80. Geburtstag der Feuerwehr groß gefeiert wird.

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