Elsfleth Es war ein bewegender Abschied von Werner Zirk am Montag in Elsfleth. Sechs Feuerwehrleute hielten am Sarg des am 24. September verstorbenen ehemaligen Kreisbrandmeisters in der St.-Nicolai-Kirche die Ehrenwache bis zum Beginn der Trauerandacht, die Pastor Walter Janßen hielt.

Unter großer Anteilnahme wurde Werner Zirk dann zu seiner letzten Ruhestätte begleitet. Den Trauerzug von der Kirche aus führte Kreisbrandmeister Heiko Basshusen an. Mehrere hundert Menschen gaben Werner Zirk das letzte Geleit. Feuerwehrleute aus den Ortswehren der Wesermarsch und aus dem Oldenburger Land, Vertreter aus Politik und Verwaltung, darunter Landrat Thomas Brückmann, Weggefährten und Freunde bekundeten der Familie des Verstorbenen ihre Anteilnahme.

Dem Leben von Werner Zirk gedachte Walter Janßen. Er sei 40 Jahre lang bei der Feuerwehr in leitenden Funktionen tätig gewesen. Durch sein Engagement für die Freiwillige Feuerwehr sei ihm oft nur wenig Zeit für die Familie geblieben, merkte er an. „Im vertrauten Kreis wird Werner Zirk jetzt fehlen. Trauer braucht ihre Zeit. Geduld lehrt uns, mit dem Leid umzugehen“,betonte der Pastor.

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Am 29. September 1950 war Werner Zirk in Elsfleth geboren worden. Mit 13 Jahren wurde er Mitglied der Jugendfeuerwehr. Daran erinnerte Kreisbrandmeister Heiko Basshusen. „Wir haben einen wunderbaren Menschen, Kameraden und Freund verloren“, sagte er. Seit 1980 über 30 Jahre lang als Kreisbrandmeister im Amt, habe er sich für die Feuerwehren engagiert. „Das war ein großes Glück für die Wesermarsch. Es waren 30 Jahre voller Leidenschaft, Zielstrebigkeit und voller Herzblut“, würdigte der Kreisbrandmeister den nimmermüden Einsatz. „Er hatte die Gabe, Entwicklungen früh zu erkennen und brachte Dinge auf den Punkt. Manchmal dauerte ein Satz von ihm aber auch 30 Minuten“, führte Heiko Basshusen weiter aus.

Die Jugendzeltlager der Feuerwehren habe Werner Zirk zu einer seiner Lebensaufgabe gemacht, merkte Heiko Basshusen an. „Werner war ein Mensch, den man gerne um sich hatte. Unsere Gedanken sind bei der Familie.“


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Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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