Jubiläum
Feuerwehrarbeit verbindet Generationen

Mehrere Feuerwehrgenerationen auf einer Bühne: Das gab es beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Hammelwarden.

Bild: Marco Busch
Aktive Feuerwehrleute: Die verantwortungsvolle Tätigkeit verbindet Generationen. Das wurde auf der Feier anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Hammelwarden vielfach deutlich.Bild: Marco Busch
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Hammelwarden Für die Jugendfeuerwehr Hammelwarden ist 2018 ein besonderes Jahr: Sie besteht nun seit 50 Jahren. Aus diesem Anlass wurde am Wochenende zwei Tage lang gefeiert. Weit über 100 Menschen, die sich mit der Jugendfeuerwehr verbunden fühlen, füllten die Räumlichkeiten bei einem Festakt der Ortsfeuerwehr an der Stedinger Landstraße.

Ein beeindruckendes, symbolisches Gruppenbild wurde am Anfang auf der Bühne gestellt: Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Hammelwarden positionierten sich gemeinsam mit Vertretern der aktuellen Jugendfeuerwehr und dem Führungspersonal der Ortswehr zu einer gemeinsamen Gruppe – ein Akt, der bezeugt, dass die Arbeit in der Feuerwehr Generationen verbindet und ihr Leben lang begleitet.

Werte fürs leben

Darüber hinaus gibt die Mitwirkung in der Feuerwehr den jungen Menschen ein Rüstzeug mit, welches auch in anderen Bereichen des alltäglichen Miteinanders von elementarer Bedeutung ist. Hierunter fallen Werte wie Verantwortung für andere zu übernehmen, Toleranz auszuüben und die Bereitschaft, mit anderen gemeinsam Strapazen und Herausforderungen zu überstehen.

Wenn die aktiven Mitglieder der Jugendfeuerwehr direkt gefragt werden, warum sie sich für eine Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr entschieden haben, greifen die Antworten Aspekte auf, die über alle Generationsgrenzen hinweg stets genannt werden. Erik Schnitger (14) sagt: „Ich mag die Kameradschaft.“ Danach werden Wettkämpfe beziehungsweise das Messen der erlernten Fähigkeiten sowie die Zeltlager genannt.

In einem halben Jahrhundert ereignen sich viele Dinge, die berichtenswert sind. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Holger Wichmann erklärte, dass das Festkomitee daher die Methode einer Zeitreise gewählt hat. Bei dieser Zeitreise kamen Gründungsmitglieder, Aktive und Freunde der Jugendfeuerwehr gleichermaßen zu Wort.

Uniformen angepasst

Am Anfang musste alles von Grund auf organisiert werden. Passende Uniformen gab es nicht sofort für jeden, sondern mussten teilweise erst einmal in Heimarbeit passend gemacht werden, erklärte, Hans-Jürgen Ludewigs. Passend zu seinem Vortrag trug er seine ehemalige Jugenduniform. Auch die Finanzen mussten sichergestellt werden. Hierfür fühlte sich Gerd Bielefeld verantwortlich, der beispielsweise Haussammlungen organisierte. Seit dieser Zeit ist viel passiert.

Bürgermeister Michael Kurz betonte in seinem Beitrag, dass in den vergangenen Jahren eine Menge für die Feuerwehr getan worden ist. Er stellte heraus, dass durch den Bau des neuen Feuerwehrhauses in Golzwarden und die Übergabe von neuen Fahrzeugen alle Wehren in absehbarer Zeit auf einen guten Ausrüstungspool zurückgreifen können.

Die Wertschätzung der ehrenamtlichen Tätigkeit ist zudem durch die Ausgabe individueller Berechtigungsausweise für das Hallenbad für Feuerwehrmitglieder sichtbar geworden. Sie haben freien Eintritt in das Hallenbad.

Um nachwuchs werben

Kurz hofft, dass sich durch die bereits getroffenen Maßnahmen auch zukünftig viele Jugendliche für die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr interessieren werden. Einen besonderen Dank sprach der Bürgermeister allen aus, die einen nicht unerheblichen Teil ihrer Freizeit investieren, um die Jugend für die Zeit in der aktiven Wehr fit zu machen.

Nach der rund zweistündigen Zeitreise kam der gesellige Teil des Tages. In lockerer Atmosphäre konnten alle in Erinnerungen schwelgen, Erfahrungen austauschen und die Großgeräte des Feuerwehrhauses bestaunen.

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