Hammelwarden Mit zwölf Brandeinsätzen, neun Hilfeleistungen und zehn Brandmeldeanlagen-Fehlalarmen rückten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hammelwarden 2018 öfter aus als noch im Jahr zuvor. Insgesamt hatten die drei Braker Feuerwehren rund zehn Prozent mehr Einsätze, bestätigte Stadtbrandmeister Bernd Kempendorf auf der Jahreshauptversammlung der Hammelwarder Ortswehr. Ortsbrandmeister Thomas Giehl berichtete, dass die Mitglieder der aktiven Wehr inklusive Übungen, Fort- und Weiterbildungen 4191,75 Stunden geleistet haben.

Die Freiwillige Feuerwehr Hammelwarden besteht derzeit aus 36 Aktiven, neun Alterskameraden und zehn Jugendfeuerwehrleuten. Die Fachwarte informierten darüber, dass die Feuerwehr über 18 Atemschutzgeräteträger verfügt und dass die Fahrzeuge und Gerätschaften auf dem neuesten Stand der Technik sind. Nur die seit drei Jahren genutzten digitalen Fernmeldeempfänger zeigten vereinzelt noch Fehlermeldungen.

Die Feuerwehrleute nahmen neben den regulären Diensten und Einsätzen auch noch an Veranstaltungen in Hammelwarden teil. Für die Kindertagesstätten und die Grundschule wurden Brandschutzübungen angeboten. Neu war die Brandschutzaufklärung für Senioren.

In seinem Jahresrückblick erinnerte Thomas Giehl auch an die Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr. Damit diese auch weiterhin bestehen könne, müssten jetzt dringend Nachfolger für die Jugendfeuerwehrwarte gefunden werden. „Wir brauchen eine vernünftige Lösung. Es ist immens wichtig, für die Jugendlichen, den Standort zu erhalten“, betonte auch Stadtbrandmeister Kempendorf.

Der Ortsbrandmeister beförderte zudem Luca Franjicevic zum Feuerwehrmann und Marco Boburka zum Oberfeuerwehrmann. Die Auszeichnung für die beste Dienstbeteiligung erhielt – wie schon einmal vor drei Jahren – Pascal Neese.

Bürgermeister Michael Kurz (SPD) stärkte den Kameraden den Rücken: Er werde es nicht dulden, wenn Rettungs- und Einsatzkräfte im Einsatz beschimpft werden, wie dies bei einem Verkehrsunfall geschehen war. „Dies akzeptiere ich auf keinen Fall und werde künftig auch Strafanzeige stellen.“ Da immer mehr Feuerwehrleute außerhalb Brakes arbeiten, müssten neue Konzepte entwickelt werden, um die Einsatzstärke gewährleisten zu können – auch gemeindeübergreifend. Grußworte sprachen Claus Plachetka von der CDU/Ising-Gruppe und Gustav Hellmers von der FDP/WGB-Gruppe.

Kempendorf kündigte an, dass er sich mit der Überarbeitung der Feuerwehrsatzung beschäftigen werde. Wichtig sei eine Hausmeisterregelung für die Feuerwehrhäuser in Brake. Zudem solle die Feuerwehrtechnische Zentrale mehr Aufgaben in der Überprüfung und Wartung der Geräte übernehmen.

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