Friedrich-August-Hütte Nordenham Weil ein finnische Frachter zu schnell auf der Unterweser unterwegs war, ist die Pieranlage der Weser-Metall GmbH beschädigt worden. Der Vorfall hat sich nach Angaben der Wasserschutzpolizei bereits am vergangenen Freitag ereignet.

Der etwa 200 Meter lange Bulkcarrier mit Ziel Finnland passierte gegen 18.30 Uhr die Pier in Friedrich-August-Hütte. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei befuhr das Schiff die Weser mit über 13 Knoten, (25 Stundenkilometer) entgegen dem gerade einsetzenden Flutstrom. Dadurch verstärkte sich die Heckwelle, der sogenannte Schwell.

Der Schwell erfasste einen an der Weser-Metall-Pier liegenden Massengutfrachter von 180 Metern Länge. In der Folge wurde das Schiff um mehrere Meter versetzt. Dabei brach am Anleger ein Poller ab, an dem der Frachter festgemacht war. Das wiederum führte zu einem weiteren Versetzen des Schiffes.

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Der Fahrer des Hafenkrans unterbrach geistesgegenwärtig seine Löscharbeiten und fuhr mit dem Kran über der Luke mit dem Schiff mit. Er konnte so eine Kollision des Hafenkrans mit den Schiffsaufbauten vermeiden. Die Wasserschutzpolizei Brake leitete ein Ermittlungsverfahren gegen die Schiffsführung des finnischen Bulkcarriers ein.

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