BERNE BERNE/RDJ - Wer dem Ernstfall einen Schritt voraus sein will, tut gut daran, jede erdenkliche Situation nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch durchzuarbeiten. Die Ortswehren aus Weserdeich und Berne nutzten gleich zwei aufeinanderfolgende Abende für Einsatzübungen. Ortsbrandmeister Hans-Erich Ahlers von der Ortswehr Weserdeich fand für die von ihm ausgearbeitete Übung Unterstützung bei Deichschäfer Gerd Lange. Er stellte seinen Geräteschuppen für einen simulierten Brand zur Verfügung.

In der angenommenen Situation wurden vier Personen im Schuppen vermisst. Unter schwerem Atemschutz übten die Feuerwehrleute die Menschenrettung aus dem „brennendem“ Gebäude. Inzwischen wurde die Wasserversorgung von einem an der Deichstraße gelegenen Löschbrunnen aufgebaut. Ein technischer Defekt der Tragkraftspritze der Ortswehr Berne erforderte von den Kameraden schnelles Handeln. Der an dem Einsatzort befindliche Unterflurhydrant wurde kurzfristig für die Wasserversorgung des Berner Tanklöschfahrzeuges eingesetzt.

Ausreichende Beleuchtung lieferten der Beleuchtungsanhänger, der Gerätewagen aus Berne sowie das Beleuchtungsgerät des TSF-W der Ortswehr Weserdeich. Bei dem Einsatz, an dem 30 Kameraden beider Wehren teilnahmen, hat sich besonders das neue Fahrzeug der Ortswehr Weserdeich bewährt.

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Der nächste Einsatzort der Zugverbandsübung war die Comenius-Grundschule. Angenommen wurde ein Zimmerbrand in der ersten Etage. Zwei Personen werden vermisst. Starke Rauchentwicklung machen auch hier den Einsatz von Atemschutzgeräten erforderlich. Auch ist schnelles Handeln gefragt.

Beim Aufsuchen des Brandherdes stürzt ein Feuerwehrmann über ein Hindernis und bricht sich ein Bein. Alles nur simuliert, aber der Ernstfall könnte so ablaufen. Konfrontiert mit dieser Situation arbeiten die Wehren aus Berne und Weserdeich Hand in Hand. Schnell sind die vermissten Personen aufgefunden und werden zur weiteren Versorgung ins Freie gebracht. Auch der verletzte Kamerad wird geborgen. Die Wasserversorgung wird reibungslos hergestellt.

25 Kameraden beider Wehren und vier Fahrzeuge der Ortswehr Berne sowie ein Fahrzeug der Ortswehr Weserdeich kamen zum Einsatz. Ausgearbeitet wurde die Übung von Hansi Voelker, Feuerwehrmann und Hausmeister der Comenius-Schule. Für ihn war in erster Linie wichtig, dass sich die Klappe des Tresors, der sich an der Außenwand des Gebäudes befindet, beim Auslösen des Alarms öffnete. In dem Tresor befindet sich der Schlüssel für das Schulgebäude. Bei dieser Übung wurde auch die Funktionsfähigkeit der hochmodernen Brandmeldeanlage getestet.

Stefan Krings, Ortsbrandmeister der freiwilligen Feuerwehr Berne, lobte den reibungslosen Ablauf beider Übungen. Beide Einsätze wurden von den Kameraden mit dem erforderlichen Aufwand und hoher Konzentration durchgeführt.

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