Schwei-West Großeinsatz auf dem ehemaligen Olympia-Gelände in Schwei-West: Alle Stadlander Feuerwehren rasten am Freitagnachmittag zu dem Industriegelände, wo angeblich in einer Lagerhalle ein Feuer ausgebrochen war. Das Feuer war eine Erfindung, aber die Herausforderung war echt, denn die Feuerwehrleute mussten sich bei einer Großübung bewähren.

Wiggers sehr zufrieden

Das gelang ihnen bravourös, wie Gemeindebrandmeister Jörg Wiggers in der anschließenden Manöverkritik bilanzierte. Der Reitlander zeigte sich sehr zufrieden mit der Arbeit und bedankte sich bei allen Wehren, teilt Andreas Reimers-Lochmann mit, der Gemeindepressewart der Feuerwehren.

Doch der Reihe nach: Gegen 17.20 Uhr wurde auf dem Gelände der Firma Viking an der Olympiastraße ein Brand gemeldet. Die Firma wartet in ehemaligen Werk des Schreibmaschinen-Herstellers Olympia Rettungsinseln und -boote. Es hieß, der Brand sei in einer Lagerhalle für diese Gerätschaften ausgebrochen, vier Erwachsene und ein Kind seien vom Feuer eingeschlossen.

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Weil die Rettungsmittel aus Kunststoff und Gummi bestehen, mussten sich die Feuerwehrleute auf giftigen Rauch einstellen, schildert Reimers-Lochmann. Ein weiteres Problem: Die nächste Wasserentnahmestelle war ein 550 Meter entferntes Sieltief.

Hilfe aus Nordenham

Zuerst wurde die Stützpunktfeuerwehr Schwei alarmiert. Zusätzlich rief der Einsatzleiter Kim Klinkenberg die Gemeinde-Funkgruppe sowie die Feuerwehren Rodenkirchen, Reitland, Seefeld und Schweiburg herbei. Aus Nordenham kamen die Feuerwehr-Drehleiter und aus Brake der Schlauchwagen SW 2000 sowie der Wechsellader für Atemschutzgeräte. Aus Schwei kam der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hinzu, der warme Mahlzeiten und Getränke für die Retter zubereitete.

Insgesamt waren etwa 80 Freiwillige im Einsatz. Die Reitlander Feuerwehr verlegte vom Schlauchwagen aus eine 550 Meter lange Verbindung zum Sieltief, so dass genügend Wasser zur Verfügung stand. Gegen 20 Uhr war die Übung beendet.

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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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