Nordenham Anders als in vielen anderen Kleinstädten, braucht sich die Feuerwehr in Nordenham bisher keine großen Sorgen um Nachwuchs zu machen. Das liegt vor allem am unermüdlichen Einsatz der Jugendfeuerwehr-Betreuer. Ortsbrandmeister Christian Stahl sprach dem Jugendfeuerwehrwart Stefan Stahl, Stellvertreter Jan Habers und dem gesamtem Team am Sonnabend während der Jahreshauptversammlung seinen aufrichtigen Dank aus: „Eurer Arbeit haben wir es zu verdanken, dass es uns bisher nicht an Nachwuchs mangelt und wir jedes Jahr schon gut ausgebildete Kräfte in die aktive Wehr übernehmen können – macht weiter so.“

Wandel im Blick

Dennoch verschließt die Ortswehr Nordenham nicht die Augen vor dem befürchteten demografischen Wandel – ganz im Gegenteil: Vor knapp zwei Jahren wurde die Kinderfeuerwehr „Die Feuerräuber“ ins Leben gerufen, die in Nordenham auch auf einem guten Weg ist.

„Bereits im Kindergartenalter sind viele Sprösslinge fasziniert von der Feuerwehr. Um diese Begeisterungsfähigkeit zu nutzen und die Kinder frühzeitig, bereits vor dem Eintrittsalter der Jugendfeuerwehr, spielerisch an die Arbeit der Brandschützer heranzuführen, ist die Kinderfeuerwehr ganz wichtig für die Nachwuchsarbeit“, sagte Pressewart Mario Sarrazin.

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Für ihr Engagement bedankte sich Christian Stahl bei Kinderfeuerwehrwartin Susanne Busch und ihrer Stellvertreterin Stephanie Martens.

Sehr aktiv war die Ortswehr Nordenham in diesem Jahr auch in der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Erstmalig beteiligten sich sechs Mitglieder an der komplexen Ausbildung zur Schiffsbrandbekämpfung.

Der gute Ausbildungsstand, die hohe Motivation und Fitness der 93 Aktiven machte es auch im vergangenen Jahr wieder möglich, die insgesamt 153 Einsätze mit Bravour zu bewältigen, ist Stahl überzeugt.

Bei den 70 Brandeinsätzen war wieder die gesamte Bandbreite vorhanden: Klein- Mittel- und Großbrände in Wohngebäuden-, Lauben und Küchen sowie zahlreiche brennende Mülltonnen.

Aber auch bei den 83 technischen Hilfeleistungen wurde den Nordenhamer Einsatzkräften einiges abverlangt: Verkehrsunfälle mit stark eingeklemmten Personen, die freigeschnitten wurden und diverse Türöffnungen, um dem Rettungsdienst Zugang zu verletzten Personen zu verschaffen – oftmals in letzter Sekunde.

375 Stunden im Schnitt

Insgesamt leisteten die 93 Mitglieder der Ortswehr Nordenham 21 432,5 Arbeits-stunden, so dass jedes Mitglied im Durchschnitt 375 Stunden für die Feuerwehr in Aktion war. Tatsächlich haben viele Aktive sogar über 1000 Stunden im Jahr für das Gemeinwohl geleistet.

Unter einer Vielzahl von geladenen Gästen wurden zahlreiche Kameraden von Stadtbrandmeister Ralf Hoyer befördert. Stellvertretender Bürgermeister Ulf Riegel, Ordnungsamtsleiter Rudolf Müller und stellvertretender Ortsbrandmeister Olaf Rodenburger gratulierten Kyra Deutzmann, Stephanie Martens, Marlon Stapelfeld und Andrew Lindauer zu ihrer Ernennung als Feuerwehrfrauen und -männer.

Christian Peteja, Noel Heine, Simon Wittkowski und Melvin Nemeyer wurden zum Oberfeuerwehrmann und der Jugendfeuerwehrwart Stefan Stahl zum Löschmeister ausgezeichnet.

Ortsbrandmeister Christian Stahl und sein Stellvertreter Rolf Kutschenreuter sind nun Hauptlöschmeister.

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