Elsfleth Die Elsflether Stadtverwaltung schlägt vor, sich an einem Bekleidungspool für die Feuerwehren zu beteiligen. Das berichtete Andreas Haane vom Fachbereich Ordnung, Jugend und Soziales im Feuerwehrausschuss. Es sei vorgeschrieben, dass die Einsatzkleidung der Feuerwehrmitglieder nach jedem Einsatz gereinigt werden muss, da sich nach einem Einsatz beispielsweise Reste von Gefahrstoffen auf der Kleidung befinden könnten.

Der Landkreis Wesermarsch hatte nun angeboten, in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Brake einen Bekleidungspool einzurichten. Dort könnten die Feuerwehrleute ihre getragene Einsatzkleidung dann abgeben und bekämen sofort bereits gereinigte Kleidung aus dem Pool zurück. In dem Pool werde die Kleidung nicht nur gereinigt, sondern jedes Mal auch noch einmal auf ihre Einsatzfähigkeit überprüft, erläuterte Haane.

Bis auf zwei wollen sich bisher alle Kommunen des Landkreises an diesem Pool beteiligen, berichtete Andreas Haane. Für die Einführung des Bekleidungspools für die Elsflether Feuerwehren würden 18 000 Euro fällig werden und dann ab 2022 voraussichtlich jährlich 36 000 Euro, war eine erste Schätzung der Verwaltung.

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Die Verwaltung möchte außerdem alle Löschfahrzeuge der Feuerwehr nachträglich mit einem Abbiegeassistenten ausstatten. Dies würde sowohl den Feuerwehrleuten als auch den Bürgern mehr Sicherheit geben, denn immer wieder höre man von Unfällen mit größeren Lastwagen, berichtete Andreas Haane. Dies würde mit zusätzlich 10 000 Euro zu Buche schlagen.

Ob die Verwaltung gezwungen sei, alle Fahrzeuge zur selben Zeit mit einem Abbiegeassistenten auszustatten, wollte Ratsmitglied Stefan Keyser wissen. Gezwungen sei die Verwaltung nicht, berichtete Andreas Haane, doch es zeichne sich ab, dass ein solcher Abbiegeassistent innerhalb der nächsten Jahre Pflicht werden könnte, sagte Haane.

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Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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