RODENKIRCHEN Mit der Silbernen Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes ist jetzt der 1. Hauptlöschmeister Klaus-Dieter Lisson von Stadlands Gemeindebrandmeister Thomas Helms ausgezeichnet worden. Der 62-Jährige wurde gleichzeitig in die Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen verabschiedet.

Ortsbrandmeister Jürgen Rohde würdigte die langjährige Jugendarbeit, die Klaus-Dieter Lisson während seines fast 45-jährigen Engagements für die Brandretter geleistet hat und erinnerte an das legendäre Zeltlager auf der Strohauser Plate.

Klaus-Dieter Lisson war lange Zeit Maschinist und kämpfte stets an der vordersten Front. Jürgen Rohde attestierte dem Geehrten eine rege Diskussionsfreude über streitbare Themen aus dem Bereich der Feuerwehr.

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Während der Jahreshauptversammlung der Rodenkircher Wehr in der Markthalle fanden auch Beförderungen statt. Feuerwehrmann Tobias Hein wurde zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Oberfeuerwehrmann Artem Wilhelm erhielt den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann und die beiden Hauptfeuerwehrmänner Holger Naß und Thomas Nemeyer wurden zu 1. Hauptfeuerwehrmännern befördert.

Im vergangenen Jahr gab es für die 48 aktiven Feuerwehrleute zwei denkwürdige Tage. Am 27. Mai gab es zunächst einen schweren Verkehrsunfall durch einen Frontalzusammenstoß zweier Personenwagen. Kurze Zeit später brannte ein Personenwagen in Sürwürden und am Nachmittag wurden die Brandretter zu einer Tierrettung zum Abser Hellmer gerufen, wo eine Färse aus dem Graben gezogen werden musste.

Fehlalarme im Tunnel

Ebenfalls ungewöhnlich verlief der 28. August, bei dem es zwei Fehlalarme im Wesertunnel in kurzer Folge gab, dann einen schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 437 und schließlich zwei Fehlalarme von angeblichen Kälbern im Graben.

Insgesamt wurden die Kameraden zu zehn Brandeinsätzen, zehn Hilfeleistungen, sechs Fehlalarmen und einer Alarmübung gerufen.

„Wir haben richtig gute Arbeit geleistet.“ sagte Detlef Hans und sprach von einer stolzen Bilanz. Allerdings halte der Negativtrend mit den Unfallschwerpunkten auf der Bundesstraße 437 und der Bundesstraße 212 an. Dort passierten zwei schwere Verkehrsunfälle und die Bergung der Schwerverletzten und der toten Person stellten eine große Belastung dar.

Bewährt habe sich die Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Rettungsdienst. Sie sei von großer Professionalität und Sachlichkeit geprägt.

Gerätewart Frank Wilkens regte eine Entschärfung der Ortsumgehung Rodenkirchen an, die mittlerweile zum Haupteinsatzgebiet der Feuerwehr gehört. Er schlug Geräuschwarner auf Fahrbahnmarkierungen vor, die Autofahrer beim Queren akustisch warnen.

Einen Bericht über die Einsätze der 27 Atemschutzgeräteträger gab Harald Rohde. Die zwölf Geräte der Feuerwehr Rodenkirchen seien in einem sehr guten Zustand.

Brandschutzerziehung

Jens Krautwald schilderte die Brandschutzerziehungsveranstaltungen in der Gemeinde. Nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erzieher wurden berücksichtigt. Insgesamt rund 400 Personen nahmen an einer Brandschutzerziehung oder einer Brandschutzausbildung teil.

Insgesamt 4911 Dienststunden, 719 Einsatzstunden und 322 Lehrgangsstunden kamen 2010 bei der Rodenkircher Feuerwehr zusammen, was einem Durchschnittswert von 124 Stunden pro Kamerad entspricht.

Auch an Lehrgängen in der Feuerwehrtechnischen Zen-trale in Brake und an der Landesfeuerwehrschule in Loy nahmen elf Kameraden teil. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Detlef Hans sprach angesichts der relativ geringen Anzahl Lehrgangsteilnehmer von einer sehr gut ausgebildeten Truppe und einer gestandenen Führungsmannschaft. Die Rodenkircher Feuerwehr konnte im Jahre 2010 insgesamt zwölf Personen retten. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät.

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