PHIESEWARDEN PHIESEWARDEN - „Heute sehen Sie den glücklichsten Ortsbrandmeister und die glücklichste Ortswehr der Wesermarsch“, sagte Georg Werner Biermann, der Chef der Phiesewarder Brandbekämpfer, kurz nachdem ihm gestern Nachmittag Stadtbrandmeister Ralf Hoyer den symbolischen Schlüssel für das neue Gerätehaus in die Hand gedrückt hatte. Für die Freiwillige Feuerwehr des Nordenhamer Stadtteils ging mit der gestrigen Einweihung des Domizils an der Burgstraße ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Viele Jahre hatten die Feuerwehrleute in Phiesewarden auf diesen Augenblick gewartet. Gestern wurde er gefeiert – mit vielen Gästen aus der Stadtverwaltung, der Politik, befreundeten Hilfsorganisationen und Vertretern der Feuerwehr.

Das neue Feuerwehrhaus, das bereits seit Dezember genutzt wird, ist im Vergleich zur maroden und feuchten Baracke, die viel zu lange als Unterkunft gedient hatte, geradezu luxuriös. 283 500 Euro hat sich die Stadt den Neubau kosten lassen. 1680 Kubikmeter umbauter Raum und 264 Quadratmeter Nutzfläche stehen den Feuerwehrleuten zur Verfügung.

Bürgermeister Dr. Georg Raffetseder sprach von einem bedeutenden Ereignis für Phiesewarden. „Was lange währt, wird endlich gut“, sagte er im Rückblick auf den langwierigen Entscheidungsprozess. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass die Notwendigkeit des Gerätehauses stets unstrittig gewesen sei. Aber die Diskussion über den Bau eines Gemeinschaftsraumes habe zu Verzögerungen geführt.

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Den Bau des Gerätehauses bezeichnete Raffetseder als einen Meilenstein auf dem Weg zur Modernisierung der Feuerwehr. Und den Aktiven bescheinigte der Bürgermeister ein beispielloses Maß an Bürgersinn und Einsatzbereitschaft. Anschließend überreichte er den symbolischen Schlüssel an den Stadtbrandmeister. Und der zeigte sich beeindruckt vom neuen Domizil der Phiesewarder Kollegen. „Man munkelt“, sagte Hoyer, „dass ihr das schönste Gerätehaus in der ganzen Wesermarsch habt.“ Dieser Einschätzung widersprach niemand in der großen Runde.

Bevor Kreisbrandmeister Werner Zirk das Wort ergriff und den Phiesewarder Brandbekämpfern zu ihrem neuen Gerätehaus gratulierte, brachte Biermann seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die feuchten Zeiten in der alten Unterkunft endgültig der Vergangenheit angehören.

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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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